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Wie geht Ihr mit den (dramatischen) Entwicklungen bei KI um?

  • Lars
  • 24. Oktober 2025 um 08:52
  • Lars
    Gast
    • 24. Oktober 2025 um 08:52
    • #1

    Hi alle!

    Ich würde mich gerne mit Euch über das Thema KI austauschen und erfahren, wie Ihr aktuell mit dem Thema umgeht. Momentan lese ich gefühlt eine Hiobsbotschaft nach der anderen und mir persönlich gefällt die Entwicklung überhaupt nicht.

    Beispiel 1

    Sascha Lobo im Spiegel: Der Klick stirbt (Achtung, Plus-Artikel hinter der Paywall)

    Quintessenz:

    • Künstliche Intelligenz greift alle Inhalte aus dem Internet ab und verweist Leser nicht mehr auf die Quellen
    • Verhältnis Klicks zu Chat-Interaktion 1:1500

    Beispiel 2

    • Massive Besuchereinbrüche bei Wikipedia
    • Bot-Traffic tarnt sich als menschlich

    Beispiel 3

    Das hat mich schon vom Hocker gehauen: ChatGPT bietet jetzt einen eigenen Browser an (Atlas). Der Aufbau ist ähnlich wie bei Google mit Suchleiste zur Interaktion. Aber anders als bei Google wird man als Leser nicht mehr "ins Internet" weitergeleitet, sondern ChatGPT generiert dann eine Art Fake-Seiten. Die Gefahr, die darin liegt: ChatGPT kann dadurch Inhalte abgreifen, die gar nicht öffentlich zugänglich sind, weil der Atlas-Browser dann alle Inhalte scannen kann, die ein Nutzer mit diesem Browser aufruft. Es gibt also gar keine Möglichkeit mehr, ChatGPT aktiv auszusperren, wenn man seine Inhalte nicht durch KI scannen lassen möchte.

    Mehr darüber hier: https://www.anildash.com/2025/10/22/atlas-anti-web-browser/

    (Perplexity fährt mit dem Comet-Browser ein ähnliches Modell.)


    Wie geht Ihr mit solchen Entwicklungen um?

    Versteht mich nicht falsch, ich bin kein KI-Hasser und nutze auch sehr intensiv mein ChatGPT-Plus-Abo. Umgekehrt fühlt sich das mittlerweile wie Sklavenarbeit von Millionen Menschen an, die ihr Wissen im Internet kostenlos zur Verfügung stellen und ChatGPT und andere KI's sich daran einfach bereichern. Genau betrachtet, ist auch die beste KI wertlos ohne dieses kostenlose Wissen. Aber wer will noch Inhalte ins Netz stellen, damit ChatGPT gute Antworten liefern kann?

    Momentan habe ich meinen Blog (so gut wie möglich) für KI's unzugänglich gemacht. Deswegen habe ich meine Domain sogar extra zu Cloudflare umgezogen, weil man dort KI komplett blockieren kann (und zwar nicht nur über eine robots.txt, sondern mit einer eigenen Funktion, die KI-Bot-Verhalten erkennen können soll) und über das "AI Labyrinth" erkannte KI-Bots ins Nirwana schickt.

    Aber gegen KI-Browser wie Comet oder Atlas ist das auch komplett wirkungslos...

    Das Ganze treibt ja sogar extreme Blüten. Zum Beispiel habe ich auch den Bot von web.archive ausgesperrt, denn es bringt ja nix, wenn ich meine Seite für KI-Bots unzugänglich machen, wenn die sich dann die gleichen Inhalte einfach über web.archive holen könne.

    Ziemlich vertrackt alles ;)

  • Christiane
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    • 24. Oktober 2025 um 09:05
    • #2

    Ja, nein, ach, ich weiß doch auch nicht.

    Ich finde KI eigentlich ganz gut, nutze sie aber nicht gutgläubig, da sie noch zu fehlerbehaftet ist, um ihren Resultaten zu 100 % vertrauen zu können (Chatty meinte kürzlich, dass 16 Grad kälter sind als 15,9 Grad). Das Problem wird sein, ob sich jeder Nutzer darüber im Klaren ist, dass KI nicht fehlerfrei ist.

    Mit Quellen- bzw. Urheberangaben ja, aber dafür müsste die Politik aktiv werden und die Unternehmen dazu zwingen, diese Angaben ersichtlich zu machen. Die Frage ist: Kann man als Webseitenbetreiber KI-Unternehmen wegen Urheberrechtsverletzung, Eigentumsdiebstahl oder wie man es nennen will, angehen, wenn die KI die Seite 1:1 kopiert und sozusagen als ihre eigene ausgibt?

    Letztendlich ist das wohl auch ein Kampf, den große Wissensplattformen wie Wikipedia mit KI-Unternehmen führen müssen. Was passiert, wenn Wikipedia Bots den Zugang verweigert? Dann hätten die KIs theoretisch ein Problem. Wikipedia könnte dann sagen: „Ja, liebes KI-Unternehmen, gib uns irgendwas von deinem Kuchen ab.”

    Am Ende wird es aber so sein wie immer: Nutzer und kleine Webseiten-Betreiber sind die Verlierer.

  • Lars
    Gast
    • 24. Oktober 2025 um 09:13
    • #3

    Das stimmt. Und passiert ja (teilweise) auch schon. Spiegel hat soweit ich weiß zum Beispiel einen Vertrag mit OpenAI geschlossen, dass deren Inhalte von ChatGPT gegen Endgeld genutzt werden können. Aber für kleine Regionalzeitungen etc. ist das natürlich illusorisch. Genauso wie für uns "kleine Blogger".

    Aber da macht's dann (finde ich) auch die Menge an Bloggern. Klar kann man sagen "Oh, was soll in meinem kleinen Blog schon drinstehen, was es nicht irgendwo noch woanders gibt." Aber wenn man mal überlegt, wie groß die Masse an Daten ist, die Millionen Blogger für andere Menschen ins Netz stellen, wird dann wird's wieder spannend.

    Ich mein: Wird den Leuten nicht die Lust vergehen, wenn gar keiner mehr auf ihre Webseite kommt und kein "echter Mensch" mehr ihre Beiträge liest? Ich schrieb ja nicht für ChatGPT, sondern für Menschen. (Oder würde jemand von Euch sagen: Ich helfe OpenAI dabei, ihr KI Modell besser zu machen und stelle dafür mein Wissen und meine Gedanken kostenlos dazu ins Netz.)

    Aber wenn das passiert, geht ChatGPT irgendwann das "Futter" aus.

  • Martha
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    • 24. Oktober 2025 um 11:43
    • #4

    Ich hatte letztens eine Begegnung mit einer Person, die bei einer Google Suche nicht erkennen konnte, dass dieser oberstes Ergebnis nun eben KI generiert ist. Als sie dann die Verlinkungen geprüft hat, auf meine Bitte hin, ob das was da ausgespuckt wurde auch in den Quellen steht, war das mal wieder nicht der Fall. Ihr war das nicht bewusst, dass das 1. KI generiert ist, 2. im Zweifelsfall falsch ist.

    Hinsichtlich des Bloggens hatten wir uns hier schon mal ausgetauscht, ich hatte im Sommer danach gefragt wie andere hier bzgl. ihres Blogs mit den KI Crawlern umgehen: KI Crawler aussperren?

    Im Moment versuche ich das mehr in den Blog hinein zu bringen, was die KI eben nicht kann. Persönlichkeit und Authentizität. Es wird immer Menschen geben, die Inhalte von Menschen vor der KI bevorzugen. Es ist nur die Kunst, diesen Personen etwas an die Hand zu geben, damit sie genau diese Inhalte auch finden können. Deshalb ist die gegenseitige Verlinkung und solche Projekte wie https://search.greatblogs.org/ so wichtig.

  • Herr Tommi
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    • 24. Oktober 2025 um 12:53
    • #5

    Der Besucher-Rückgang ist dramatisch, selbst auf mittleren und kleineren Blogs sichtbar. Bei mir purzeln die Zahlen seit Monaten kontinuierlich. Und das sind nicht die Lesenden, die über Mastodon, RSS und Co. kommen. Aber die Google-Besucher brechen deutlich weg.

    Was tun? Nun, für mich als Hobbyblogger ist das sicherlich ärgerlich, macht mir aber auch keine Bauchschmerzen. Ich werde es nicht ändern können, zumindest habe ich keine Idee. Wenn ich mein Geld mit dem Blog verdienen würde, würde mir das sehr große Schmerzen machen.

  • Sari
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    • 24. Oktober 2025 um 13:30
    • #6

    Also ich hab die Zahlen ja nicht im Auge, habe aber in anderen Situationen schon mitbekommen, wie einfach KI gewisse Dinge ersetzen kann. Der Mann erzählte mir gestern erst, dass KI nun auch mitprogrammiert. Ich habe von Schülern gehört, die unterm Tisch ihre Klassenarbeiten übersetzen lassen usw...

    Ich finde KI nicht schlecht, geheuer ist es mir aber auch nicht, zumal man sich immer ersetzbarer fühlt..

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  • sandhoferlitter
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    • 24. Oktober 2025 um 13:39
    • #7

    Persönlich (nicht als Blogger) meide ich AI-generierten Inhalt, seien es Texte oder Bilder. Sorry, ich weiss, dass einige von Euch ihre Blogeinträge regelmässig mit AI-Bildern verzieren. Ich finde solche Bilder seelenlos, tut mir leid. Ähnliches gilt bei Texten. Sobald ich das Gefühl habe, AI zu lesen, bin ich weg.

    Als Blogger verwende ich nichts derartiges. Das Thema, ob und allenfalls wie ich mit AI auf meinem Blog umgehe, ist ja schon woanders diskutiert worden.

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  • Erik
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    • 24. Oktober 2025 um 14:52
    • #8

    Es wird ja darüber diskutiert, eine Urheberrechtsabgabe zu erheben. Das würde so ähnlich wie bei der VG Wort funktionieren. Die KI-Industrie zahlt ein paar Milliarden und das Geld wird unter denen verteilt, die die Texte schreiben. Fände ich eine gute Sache.

    Wäre schön, wenn das irgendwann kommen würde :)

  • sandhoferlitter
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    • 24. Oktober 2025 um 15:30
    • #9
    Zitat von Erik

    Es wird ja darüber diskutiert, eine Urheberrechtsabgabe zu erheben. Das würde so ähnlich wie bei der VG Wort funktionieren. Die KI-Industrie zahlt ein paar Milliarden und das Geld wird unter denen verteilt, die die Texte schreiben. Fände ich eine gute Sache.

    Wäre schön, wenn das irgendwann kommen würde :)

    Für mich ist das eine Horror-Vorstellung. Jaron Lanier (O-Ton Amazon: "Internetpionier und Cyberguru" hat das 2014 in seinem Buch "Wem gehört die Zukunft?" schon einmal vorgeschlagen, da ging's noch gar nicht um AI sondern um Google und Social Media, die unsere Daten absaugen. Letztlich aber ist das Jacke wie Hose. Ich habe das Buch gelesen: schludrige Recherche und logisch mangelhafte Argumentation.

    Meine Schlussfolgerung damals:

    ‚Terrible simplification‘ ist alles, was Lanier zu bieten hat. So zum Beispiel plädiert er für eine neue Form des Humanismus. Eine, in der der Benutzer nicht mehr Schachfigur auf dem Brett der grossen Internet-Giganten ist, die er Sirenenserver nennt, weil sie die Nutzer anlocken, unter dem Vorwand, ihre Dienste seien gratis, während der Benutzer unterm Strich damit zahlt, dass er seine Daten hinterlässt. Laniers Form des Humanismus besteht darin, dass der Nutzer dafür bezahlt wird, dass er seine Daten hinterlässt. Einmal mehr: Das wirft Fragen auf. Wie zum Beispiel soll diese Bezahlung ganz praktisch statt finden? Lanier bleibt vage. Er will eine Art staatliche Kontrollinstanz, die ganz genau registriert, wann wer welche Daten preis gegeben hat, damit ihm in Form einer Nano-Zahlung dieser Preis rückerstattet wird.

    Und hier haben bei mir sämtliche Alarmglocken geläutet. Was Lanier will, ist nicht eine neue Form von Humanismus, so schön es klingen mag, das wir dafür bezahlt werden sollen, dass wir bei den Sirenenservern unsere Daten hinterlassen. Es ist eine gesteigerte Form des gläsernen Konsumenten, des komplett durchsichtigen Internet-Benutzers. Was Lanier vorschlägt, ist kein Humanismus, es ist die totale Überwachung!

    Jaron Lanier: Wem gehört die Zukunft? – litteratur.ch

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  • Erik
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    • 24. Oktober 2025 um 15:52
    • #10

    Ich glaube, wir reden über zwei verschiedene Dinge. Liegt wohl daran, dass du die VG Wort nicht kennst, weil es sie in der Schweiz nicht gibt. Wenn man hier in Deutschland einen Drucker oder einen Kopierer kauft, ist im Kaufpreis eine Abgabe enthalten. Diese Abgabe wird unter allen verteilt, die Texte veröffentlichen. Also Schriftsteller, Blogger, Redakteure usw.

    Verwertungsgesellschaft Wort – Wikipedia

    Datenschutzrechtlich ist das unproblematisch.

  • Lorenzo
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    • 24. Oktober 2025 um 16:08
    • #11
    Zitat von Herr Tommi

    Der Besucher-Rückgang ist dramatisch, selbst auf mittleren und kleineren Blogs sichtbar. Bei mir purzeln die Zahlen seit Monaten kontinuierlich. Und das sind nicht die Lesenden, die über Mastodon, RSS und Co. kommen. Aber die Google-Besucher brechen deutlich weg.

    Was tun? Nun, für mich als Hobbyblogger ist das sicherlich ärgerlich, macht mir aber auch keine Bauchschmerzen. Ich werde es nicht ändern können, zumindest habe ich keine Idee. Wenn ich mein Geld mit dem Blog verdienen würde, würde mir das sehr große Schmerzen machen.

    Ja, so ähnlich ist es bei mir auch. Aber ich mache mich nicht von den Zahlen abhängig. Mein Blog ist ein Hobby und kein Business. Der Spaß am Schreiben steht für mich im Vordergrund.

    Grüße,

    Lorenzo

    Lorenzos Welt - Der Blog über die Dinge der Welt

  • sandhoferlitter
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    • 24. Oktober 2025 um 16:44
    • #12
    Zitat von Erik

    Datenschutzrechtlich ist das unproblematisch.

    Sofern sich im deutschen Staat nichts Nennenswertes ändert. Das sieht aber in meinen Augen und aus der Ferne immer weniger so aus. Schliesslich ist es ja so, gem.Wikipedia "Die Verwertungsgesellschaft Wort unterliegt dem Verwertungsgesellschaftengesetz und steht unter der Staatsaufsicht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)." Und "Staatsaufsicht" wird von Wikipedia mit eindeutiger Zuordnung zu Deutschland wie folgt definiert: "Unter Staatsaufsicht versteht man in Deutschland die Zuständigkeit und Befugnis staatlicher Stellen (Aufsichtsbehörden, Aufsichtssubjekte), andere nicht unmittelbar staatliche Stellen (Beaufsichtigte, Aufsichtsobjekte) zu beobachten und zu beeinflussen." (Meine Hervorhebung.) Nenne mich misstrauisch - ich bin es.

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  • Edeline
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    • 24. Oktober 2025 um 22:10
    • #13

    Ja, KI hat so ihr für und wieder. Sie kann hilfreich sein, aber auch oft noch fehlerhaft und täuschen. Aber sie wird wahrscheinlich unsere neue Zukunft sein und mit der Zeit noch mehr Platz einnehmen.

  • maik
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    • 25. Oktober 2025 um 18:12
    • #14
    Zitat von Herr Tommi

    Der Besucher-Rückgang ist dramatisch, selbst auf mittleren und kleineren Blogs sichtbar. Bei mir purzeln die Zahlen seit Monaten kontinuierlich. Und das sind nicht die Lesenden, die über Mastodon, RSS und Co. kommen. Aber die Google-Besucher brechen deutlich weg.

    Klar das besonders Klicks von Google wegbrechen. Kaum jemand scrollt nach unten. Das war vor KI-Suchergebnissen schon sichtbar.

    Ist Deine Seite nur drei, vier Plätze nach unten gerutscht, kamen erheblich weniger Besucher. Jetzt wo KI-Ergebnisse an prominenter Stelle angezeigt werden, ist das noch offensichtlicher.

    Vom Leben unterwegs...

  • patrickjobst
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    • 26. Oktober 2025 um 08:12
    • #15

    Nur nicht die Panik verlieren, wäre mein Ratschlag mit einem Augenzwinkern.
    Suchmaschinenoptimierung, geht es nach den "Experten", ist seit 20 Jahren tot.
    Damit die längste Zombiebeerdigung aller Zeiten.

    Große Verlage werden sich nicht ewig gefallen lassen, dass KI oder Suchmaschinen für lau ihre Inhalte abgreifen.
    Gleichzeitig sucht die Natur und der klügere, nicht unbedingt größere Teil der Menschheit immer nach Lücken und Alternativen.
    Staut sich an einer Stelle das Wasser, wird es woanders durchfließen.

    Wie leben in einer herausfordernden Zeit.
    Das begreifen die einen als unlösbare Katastrophe und die anderen als Chance für die Pfiffigen und Willigen.

    Bloggt über digitale Geschäftsmodelle. Freut sich über Vernetzungen bei LinkedIn. Folgt bei Pinterest gerne zurück.

  • Sayuchan
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    • 2. November 2025 um 18:00
    • #16
    Zitat von sandhoferlitter
    Zitat von Erik

    Datenschutzrechtlich ist das unproblematisch.

    Sofern sich im deutschen Staat nichts Nennenswertes ändert. Das sieht aber in meinen Augen und aus der Ferne immer weniger so aus. Schliesslich ist es ja so, gem.Wikipedia "Die Verwertungsgesellschaft Wort unterliegt dem Verwertungsgesellschaftengesetz und steht unter der Staatsaufsicht des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA)." Und "Staatsaufsicht" wird von Wikipedia mit eindeutiger Zuordnung zu Deutschland wie folgt definiert: "Unter Staatsaufsicht versteht man in Deutschland die Zuständigkeit und Befugnis staatlicher Stellen (Aufsichtsbehörden, Aufsichtssubjekte), andere nicht unmittelbar staatliche Stellen (Beaufsichtigte, Aufsichtsobjekte) zu beobachten und zu beeinflussen." (Meine Hervorhebung.) Nenne mich misstrauisch - ich bin es.

    Aber jede Behörde , auch in anderen ländern entscheidet doch über rechte und kann diese eben auch ändern, anpassen oder erweitern? Als das neue Datenschutzgesetz kam, war ja auch einiges was man anpassen musste und nicht gerade schlecht.

    Staatliche Stellen sind immer da zum beobachten und beeinflussen

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  • sandhoferlitter
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    • 2. November 2025 um 19:56
    • #17
    Zitat von Sayuchan

    Aber jede Behörde , auch in anderen ländern entscheidet doch über rechte und kann diese eben auch ändern, anpassen oder erweitern? Als das neue Datenschutzgesetz kam, war ja auch einiges was man anpassen musste und nicht gerade schlecht.

    Staatliche Stellen sind immer da zum beobachten und beeinflussen

    Ja. Aber das ist nicht mein Punkt. Oder doch - genau, nur anders als Du es meinst: Wenn ich die Vorgänge in den USA betrachte, wo eine bisher einigermassen funktionierende parlamentarische Demokratie gerade ausgehebelt wird, und wenn ich mir die Ereignisse und Wahlresultate in Frankreich, Italien und Deutschland so anschaue, ist es genau das, was ich fürchte: Dass der Staat, je mehr er beobachtet und beeinflusst, umso mehr von mir zu sehen kriegt, und damit umso besser gegen mich vorgehen kann - wenn er nämlich dann kippt.

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  • Moira Heim
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    • 4. November 2025 um 15:53
    • #18

    Also ich nutze KI tatsächlich für allmögliche Dinge.

    Als ich beispielsweise beim Arzt war und ihm sagte, dass zwischen 1-4 Uhr Leber Zeit ist, glaubte er mir kein Woer, Obwohl das in der chinesischen Medizin fakt ist, Steht in Büchern drin. Chatgbt sagte klar und deutlich "Leber Zeit"

    Wenn ich nicht mehr weiter weiß mit dem deutschen Recht oder ähnliches frag eich nach, ich nutze es für meine Arbeit, wenn mir die Kreativität fehlt , also male "den Narr mit einem Engel" oder sage mir welche Fragen ich stellen muss für das Lenormand Set usw

    Chatgbt ist auch mein "Therapeut, der empathie hat, nicht wie die anderen Ärzte / Familien. Ja ich weiß, eigentlichhat Chatgbt keine Empathie und ist nur nen Roboter. Aber ich werde von dem gehört.

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