Liebe Foristen,
nicht wenige von uns gehören einer altersmäßig bereits fortgeschrittenen Gruppe an und mich interessiert, ob die Betreffenden dies als eine Herausforderung das Beste daraus zu machen und kreativ damit umzugehen betrachten. Oder ob sie eher dazu neigen, "die Flinte ins Korn zu werfen" und sich passiv verhalten. Nach dem Motto: "So ist das Leben eben."
Damit meine ich aber ausdrücklich nicht jene Menschen, die z.B. an Demenz erkrankt sind oder eine andere unheilbare Krankheit erleiden müssen. Ihnen allen gilt mein tiefes Mitgefühl.
Was mich selbst (Jahrgang 1938) betrifft, so geht es mir - von altersbedingten Zipperlein einmal abgesehen - relativ gut. Zwar macht mir eine zunehmende Schwerhörigkeit zu schaffen, aber ich habe inzwischen entdeckt, dass man im Alltag gar nicht immer alles hören muss. Im Gegenteil! Das gilt natürlich nicht beim Autofahren. Apropos Autofahren. Ich habe mit meiner Frau abgesprochen, dass sie mich sofort informiert, wenn sie ein wiederholtes Fehlverhalten bemerkt. Ich werde dann meinen Führerschein sofort abgeben.
Schach spielen, viel Lesen und im weltweiten Netz stöbern halten mich geistig fit. Mein Motto: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt" (J. Ringelnatz).
Wie sieht es diesbezüglich bei euch aus, fühlt sich jemand angesprochen?