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Autoren unter Bloggern

  • Edeline
  • 6. Mai 2025 um 20:28
  • Edeline
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    • 6. Mai 2025 um 20:28
    • #1

    Ich habe jetzt schon öfters bemerkt, dass es unter den Bloggern auch einige Autoren gibt. Und habe da Mal an die Autoren unter Euch ein paar Fragen und hoffe dass es hier das richtige Forum auch dafür ist.

    Ich habe einige Geschichten für Kinder geschrieben und in der Schublade. Dieses Jahr hatte ich es dann mal in Angriff genommen und schon einige Verlage angeschrieben. Das es nicht einfach wird, war mir schon bewusst, aber trotzdem ist man natürlich etwas geknickt wenn man wieder eine Absage bekommt und sich fragt ob man weiter dran bleibt.

    Mich würde interessieren, welchen Weg ihr gegangen seid und warum? Verlag, Selfpublishing oder Literaturagentur? Habt ihr erst nach Verlagen gesucht und dann Euch für Selfpublishing entschieden oder war es gleich der Weg für Euch?

    Ich bin mir noch nicht sicher ob ich wenn Verlag und Agentur nicht funktioniert auf Selfpublishing umsteigen. Erstens habe ich da noch nicht ganz so den Überblick und zweitens ist es ja schon ne kostenintensive Sache. Andererseits wäre es schon schön, die Geschichten an den Mann bzw. an die Kinder zu bringen.

  • Anina.vo
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    • 6. Mai 2025 um 21:09
    • #2

    Hey Edeline <3

    dann oute ich mich mal als einer davon :). Ich schreibe Liebesromane für junge Erwachsene, aber nicht unter Klarnamen, sondern unter Pseudonym.

    Meine Story (oder einen Teil davon ;)) kennst du glaub ich schon von meinem Autorenblog, aber ich erzähl trotzdem mal :).

    Also meinen Debütroman habe ich damals über eine Facebook-Gruppe eingereicht. Dort hatte eine Mitarbeiterin des Verlags zu einem Thema eine Ausschreibung veranstaltet. Ich habs ihr geschickt und sie meinte dann, das wäre nix, würde sie nicht weitergeben.

    Weil ich ihre Antwort fies fand, hab ich es einfach selbst eingereicht - und wurde genommen. ;)

    In dem Verlag habe ich dann auch Roman 2 und 3 veröffentlicht, alle 3 waren E-only (also sind nur als Ebook erschienen, nicht als Print).

    Weil ich das doof fand und auch mit deren Marketing nicht zufrieden war, wollte ich es mit den nächsten Romanen über eine Agentur versuchen. Allerdings wollte die Agentur, die ich mir ausgesucht hatte, mich nicht und ich beschloss die dann halt im Selfpublishing rauszubringen.

    Ich habe dafür viel mit Testlesern gearbeitet, um das Buch zu verbessern und mich im Anschluss eben um alles gekümmert, was wichtig ist: Cover, Korrektorat, etc.

    Im Selfpublishing hab ich meine Prints über BoD und die Ebooks exklusiv über KindleUnlimited herausgegeben. Aber ohne Marketing (worin ich zugegebenermaßen ziemlich miserabel bin) gingen die Bücher einfach unter.

    Ich habe dann trotzdem an Band 3 der Reihe geschrieben und überlegt, was ich machen soll. Ins Selfpublishing wollte ich nicht nochmal, aber ich wusste auch, dass Verlage Bücher nicht nehmen, wenn sie eben schon mal veröffentlicht wurden.

    Gefragt hab ich meinen alten Verlag trotzdem - und wundersamer Weise wollten sie die Reihe doch (so viel dazu, dass alle behaupten, das würde nicht klappen).:)

    Aber da mir die Bedingungen nicht passten (einen wichtigen Teil der Storyline umschreiben, und Band 2 + 3 nur bei sehr guten Verkaufszahlen veröffentlichen) hab ich mich letztendlich dagegen entschieden und wollte das Buch dann halt doch nochmal selbst rausbringen. Damit es einfach draußen ist und die wenigen Leser, die ich hatte, es lesen konnten.

    Da einer meiner Testleserinnen Band 3 so gut gefiel, hat sie mir dann unverhofft nicht nur ein Cover bezahlt, sondern auch noch ein komplettes Lektorat geschenkt. Und als ich meine alte Korrektorin wegen der Korrektur des Buches anschrieb, war sie ebenfalls so begeistert, dass sie mich an einen neu gegründeten Verlag weiterempfohlen hat. Dieser nahm dann die komplette Reihe. Es gab Print + E-Book, Merch und sogar jede Menge Werbung.


    Also mein Weg war relativ steinig (wenn auch nicht so steinig wie bei anderen), aber wie du siehst, habe ich viel ausprobiert und hatte am Ende Glück. :)

    Ich kenne einige Autorinnen, die viele viele Jahre nicht veröffentlicht wurden, irre viele Absagen kassiert haben, ehe sie in einen Verlag kamen oder ins SP gegangen sind.

    Andere haben es über Ausschreibungen bei Verlagen probieren und das auch immer wieder, bis sie genommen wurden.

    Mit Geschichten für Kinder ist das ganze wahrscheinlich noch mal etwas anders, je nachdem, für welches Alter sie sind, aber schau doch mal, ob du vielleicht passende Ausschreibungen finden kannst. :) Vielleicht wäre das ein Weg, um einen Fuß in einen passenden Verlag zu bekommen.

    Selfpublishing ist kostenintensiv, ja - aber wenn man es schafft seine Bücher einigermaßen zu vermarkten, präsent in den Sozialen Netzwerken ist, etc. dann verdient man am Ende auch bedeutend mehr daran. In Verlagen verdient man dagegen nicht sonderlich viel und reale Vorschüsse zahlen da auch nur die Großen, wenn überhaupt.

    Es kommt also am Ende auch darauf an, was man sich zutraut. :)<3

    Es ist schrecklich, dass es so schwer ist, mit seinen Geschichten irgendwo einen Platz zu finden und viele Autoren so unglaublich darum kämpfen müssen, aber ich finde, das Wichtigste ist so oder so: Nicht aufgeben.

    Wenn du an deine Geschichten glaubst, versuchs weiter. <3

    Alles Liebe,
    Anina :saint:


    Hier gehts zur Seelenschreiberei - dem Blog für persönliches Wachstum & der transformativen Kraft des Schreibens.

  • Edeline
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    • 7. Mai 2025 um 06:57
    • #3
    Zitat von Anina.vo

    Hey Edeline <3

    dann oute ich mich mal als einer davon :). Ich schreibe Liebesromane für junge Erwachsene, aber nicht unter Klarnamen, sondern unter Pseudonym.

    Meine Story (oder einen Teil davon ;)) kennst du glaub ich schon von meinem Autorenblog, aber ich erzähl trotzdem mal :).

    Also meinen Debütroman habe ich damals über eine Facebook-Gruppe eingereicht. Dort hatte eine Mitarbeiterin des Verlags zu einem Thema eine Ausschreibung veranstaltet. Ich habs ihr geschickt und sie meinte dann, das wäre nix, würde sie nicht weitergeben.

    Weil ich ihre Antwort fies fand, hab ich es einfach selbst eingereicht - und wurde genommen. ;)

    In dem Verlag habe ich dann auch Roman 2 und 3 veröffentlicht, alle 3 waren E-only (also sind nur als Ebook erschienen, nicht als Print).

    Weil ich das doof fand und auch mit deren Marketing nicht zufrieden war, wollte ich es mit den nächsten Romanen über eine Agentur versuchen. Allerdings wollte die Agentur, die ich mir ausgesucht hatte, mich nicht und ich beschloss die dann halt im Selfpublishing rauszubringen.

    Ich habe dafür viel mit Testlesern gearbeitet, um das Buch zu verbessern und mich im Anschluss eben um alles gekümmert, was wichtig ist: Cover, Korrektorat, etc.

    Im Selfpublishing hab ich meine Prints über BoD und die Ebooks exklusiv über KindleUnlimited herausgegeben. Aber ohne Marketing (worin ich zugegebenermaßen ziemlich miserabel bin) gingen die Bücher einfach unter.

    Ich habe dann trotzdem an Band 3 der Reihe geschrieben und überlegt, was ich machen soll. Ins Selfpublishing wollte ich nicht nochmal, aber ich wusste auch, dass Verlage Bücher nicht nehmen, wenn sie eben schon mal veröffentlicht wurden.

    Gefragt hab ich meinen alten Verlag trotzdem - und wundersamer Weise wollten sie die Reihe doch (so viel dazu, dass alle behaupten, das würde nicht klappen).:)

    Aber da mir die Bedingungen nicht passten (einen wichtigen Teil der Storyline umschreiben, und Band 2 + 3 nur bei sehr guten Verkaufszahlen veröffentlichen) hab ich mich letztendlich dagegen entschieden und wollte das Buch dann halt doch nochmal selbst rausbringen. Damit es einfach draußen ist und die wenigen Leser, die ich hatte, es lesen konnten.

    Da einer meiner Testleserinnen Band 3 so gut gefiel, hat sie mir dann unverhofft nicht nur ein Cover bezahlt, sondern auch noch ein komplettes Lektorat geschenkt. Und als ich meine alte Korrektorin wegen der Korrektur des Buches anschrieb, war sie ebenfalls so begeistert, dass sie mich an einen neu gegründeten Verlag weiterempfohlen hat. Dieser nahm dann die komplette Reihe. Es gab Print + E-Book, Merch und sogar jede Menge Werbung.


    Also mein Weg war relativ steinig (wenn auch nicht so steinig wie bei anderen), aber wie du siehst, habe ich viel ausprobiert und hatte am Ende Glück. :)

    Ich kenne einige Autorinnen, die viele viele Jahre nicht veröffentlicht wurden, irre viele Absagen kassiert haben, ehe sie in einen Verlag kamen oder ins SP gegangen sind.

    Andere haben es über Ausschreibungen bei Verlagen probieren und das auch immer wieder, bis sie genommen wurden.

    Mit Geschichten für Kinder ist das ganze wahrscheinlich noch mal etwas anders, je nachdem, für welches Alter sie sind, aber schau doch mal, ob du vielleicht passende Ausschreibungen finden kannst. :) Vielleicht wäre das ein Weg, um einen Fuß in einen passenden Verlag zu bekommen.

    Selfpublishing ist kostenintensiv, ja - aber wenn man es schafft seine Bücher einigermaßen zu vermarkten, präsent in den Sozialen Netzwerken ist, etc. dann verdient man am Ende auch bedeutend mehr daran. In Verlagen verdient man dagegen nicht sonderlich viel und reale Vorschüsse zahlen da auch nur die Großen, wenn überhaupt.

    Es kommt also am Ende auch darauf an, was man sich zutraut. :)<3

    Es ist schrecklich, dass es so schwer ist, mit seinen Geschichten irgendwo einen Platz zu finden und viele Autoren so unglaublich darum kämpfen müssen, aber ich finde, das Wichtigste ist so oder so: Nicht aufgeben.

    Wenn du an deine Geschichten glaubst, versuchs weiter. <3

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    Danke für Deine sehr ausführlichen Bericht. ❤️

    Wo findet man gezielt solche Ausschreibungen eher nur über die sozialen Netzwerke? Bieten solche Ausschreibungen nur große oder auch kleine Verlage an?

  • Astrid
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    • 7. Mai 2025 um 07:13
    • #4

    Anina.vo das ist ja eine richtige Heldinnenreise, die du hinter dir hast!

    Ich bin keine Autorin, habe aber lange in einem Sachbuch-Verlag gearbeitet, diese Perspektive ist ja auch interessant.

    Die meisten unverlangt eingereichten Bücher wurden abgesagt. Wenn man ein Buch anbieten möchte, sollte es sehr gut ins Verlagsprogramm passen. Am besten vorher in Kontakt treten und klären, wie eine Leseprobe aussehen sollte.

    Auf den Buchmessen sind Verlage oft gut auf solche Fragen vorbereitet, aber man kann keine Lektorentermine oder längeren Gespräche erwarten, alles ist sehr eng getaktet.

    Bessere Chancen hat man mit einer Literaturagentin, da sie eben Profis darin sind, die richtige Autorin zum richtigen Verlag zu matchen.

  • Sayuchan
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    • 18. Mai 2025 um 13:46
    • #5

    Ich hatte tatsächlich mehrere Bücher angefangen und auch beenden. Hatte auch schon nennpitch bei einen Verlag und mein Buch gibt es als Book bei Amazon. Aber die anderen sind leider durch mehrere kaputte Laptops irgendwann weg gewesen. Ich hab nur noch die Version die bei Amazon im Portal hochgeladen ist aber ich würde es gerne neu bearbeiten. Aber man kann dort keine textdatei runterladen. Sehr schade…


    Magst du dein pseudonym verraten?

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  • Fred/Methusalem
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    • 30. Mai 2025 um 17:19
    • #6

    Hallo Edeline,

    meine Werke wurden auf verschiedenen Wegen veröffentlicht. Mein "Erstling" erschien im Jahr 2000 beim Schardt Verlag, einem sogenannten Zuschussverlag. Soll heißen der Autor zahlt einen nicht unerheblichen Druckkostenzuschuss. Mein Fazit: WENIGER EMPFEHLENSWERT.

    Mein zweites Buch erschien 2006 beim Wartberg Verlag. Wobei zur Abwechslung der Verlag zwecks Veröffentlichung an mich herantrat. Mein Fazit: SO SOLLTE ES SEIN. ;)

    Mein drittes Buch ist ein Bildband und wurde mit der kostenlosen Software von My Moments - einer Self-Publishing-Plattform - erstellt. Mein Fazit: SEHR EMPFEHLENSWERT.

    Mein viertes Buch erschien 2023 beim Verlag Goldene Rakete (More Books!). Auch eine Self-Publishing-Plattform. Mein Fazit: SEHR EMPFEHLENSWERT.

    Selbstverständlich haben alle meine Bücher eine ISBN-Nr. und können sowohl im Buchhandel als auch im Netz bestellt werden.Mein Rat an dich: Self-Publishing, auch wenn dies mit (überschaubaren) Kosten verbunden ist.

    Liebe Grüße und viel Erfolg!
    Fred

    Einmal editiert, zuletzt von Fred/Methusalem (31. Mai 2025 um 08:01)

  • Catrina
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    • 31. Mai 2025 um 08:06
    • #7

    Hallo Edeline,


    mich und meine Laufbahn kennst du ja vermutlich auch schon aus meinem Blog.
    Die Kurzfassung für alle anderen: Ich schreibe schon relativ lange und habe irrsinnigen Gedankenkonstrukten hinterher gejagt. Schließlich bin ich auf zweigleisig umgestiegen und habe angefangen, bei Ausschreibungen von Verlagen mitzumachen und da bin ich tatsächlich 2019 bei einer Ausschreibung bei Piper Digital mit einer Geschichte über ein Alpaka in der Dusche in die nächste Runde gekommen.

    Und tja … das Buch kam dann 2021 heraus (E-Book und PoD, Print on Demand) und seitdem veröffentliche ich Bücher. Allerdings hauptsächlich im Selfpublishing, da der Verlag – und auch andere sowie Literaturagenturen – bisher kein Fantasymanuskript von mir wollte (Stichwort: Markttauglichkeit ;) ) und das nun einmal mein liebstes Genre ist. Gab dann noch einige andere Geschichten mit kleineren Verlagen, aber das ist alles versandet und nach allem, was ich so mitbekommen, kann ich Selfpublishing eigentlich nur empfehlen. Wobei man da gut abwägen muss, wer die Zielgruppe ist, was das eigene Ziel ist (Ego, Umsatz, nur "Unterhaltung") und wie viel man hineinstecken will. Meine momentane Roadmap ist Amazon only mit Kindle Unlimited, wobei das erste SP-Buch via Tolino auch im Buchhandel erhältlich ist, aber eigentlich findet man mich als kleines Licht sowieso nicht in den Auslagen von Thalia ;)

    Zur Frage mit den Ausschreibungen: Tatsächlich sind es eher die "kleinen" Verlage, die Ausschreibungen machen – die großen werden von Literaturagenturen versorgt oder setzen auf Social Media-Gewächse xD
    Hier gucke ich öfter, auf Instagram gibt es auch einen Account, der so etwas postet oder auf Facebook (aber frag mich nicht, wie die heißen): https://schreiblust-verlag.de/wettbewerbstipps

    Ich würde dir empfehlen, deine Kindergeschichten (für welches Alter?) einfach mal rund zu machen und dann v. a. bei Literaturagenturen, die so etwas vertreten, vorstellig werden, ansonsten eben Selfpublishing.

    Viele Grüße
    Catrina

  • Kuechenlatein
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    • 31. Mai 2025 um 09:37
    • #8

    Meine liebe Bloggerkollegin gibt ihren Selbstverlag auf

    Ausverkauf! Der Kochbuchshop schließt mit Sale %
    Mein Kochbuchshop schließt! Ab sofort bekommt ihr "Langsam kocht überall besser" und "Meine besten Rezepte für Slow Cooker und Schongarer" zu Sonderpreisen.
    slowcooker.de

    Das war eine tolle Erfahrung, zwei Kochbücher mit ihr zu veröffentlichen.

    Alles hatte seine Zeit.

    Blog:

    https: //kuechenlatein.com

    Mastodon: https://fnordon.de/@kuechenlatein

  • Edeline
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    • 31. Mai 2025 um 22:27
    • #9

    Vielen Dank für die ausführlichen Informationen.

  • Edeline
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    • 31. Mai 2025 um 22:27
    • #10
    Zitat von Catrina

    Hallo Edeline,


    mich und meine Laufbahn kennst du ja vermutlich auch schon aus meinem Blog.
    Die Kurzfassung für alle anderen: Ich schreibe schon relativ lange und habe irrsinnigen Gedankenkonstrukten hinterher gejagt. Schließlich bin ich auf zweigleisig umgestiegen und habe angefangen, bei Ausschreibungen von Verlagen mitzumachen und da bin ich tatsächlich 2019 bei einer Ausschreibung bei Piper Digital mit einer Geschichte über ein Alpaka in der Dusche in die nächste Runde gekommen.

    Und tja … das Buch kam dann 2021 heraus (E-Book und PoD, Print on Demand) und seitdem veröffentliche ich Bücher. Allerdings hauptsächlich im Selfpublishing, da der Verlag – und auch andere sowie Literaturagenturen – bisher kein Fantasymanuskript von mir wollte (Stichwort: Markttauglichkeit ;) ) und das nun einmal mein liebstes Genre ist. Gab dann noch einige andere Geschichten mit kleineren Verlagen, aber das ist alles versandet und nach allem, was ich so mitbekommen, kann ich Selfpublishing eigentlich nur empfehlen. Wobei man da gut abwägen muss, wer die Zielgruppe ist, was das eigene Ziel ist (Ego, Umsatz, nur "Unterhaltung") und wie viel man hineinstecken will. Meine momentane Roadmap ist Amazon only mit Kindle Unlimited, wobei das erste SP-Buch via Tolino auch im Buchhandel erhältlich ist, aber eigentlich findet man mich als kleines Licht sowieso nicht in den Auslagen von Thalia ;)

    Zur Frage mit den Ausschreibungen: Tatsächlich sind es eher die "kleinen" Verlage, die Ausschreibungen machen – die großen werden von Literaturagenturen versorgt oder setzen auf Social Media-Gewächse xD
    Hier gucke ich öfter, auf Instagram gibt es auch einen Account, der so etwas postet oder auf Facebook (aber frag mich nicht, wie die heißen): https://schreiblust-verlag.de/wettbewerbstipps

    Ich würde dir empfehlen, deine Kindergeschichten (für welches Alter?) einfach mal rund zu machen und dann v. a. bei Literaturagenturen, die so etwas vertreten, vorstellig werden, ansonsten eben Selfpublishing.

    Viele Grüße
    Catrina

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    4-8 Jahre.

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    • 11. Februar 2026 um 23:30
    • #11

    Hallo Edeline ,

    ich bin ja noch ziemlich neu hier. Aber ich gehöre auch der von Dir angesprochenen Gruppe der bloggenden Autorinnen an.
    Mein Werdegang war dabei etwas anders. Ich habe bereits Jahre zuvor versucht, ein Buch bei Verlagen unterzubringen. Diese sagten dann wegen der Thematik ab und ich habe es dann über KDP selbst herausgebracht, nur um es ein Jahr später wieder vom Markt zu nehmen, da ich beim Schreiben eines weiteren Buches gemerkt habe, dass es handwerklich nicht wirklich gut war und ist. Das Buch liegt übrigens immer noch in der digitalen Schublade, weil ich es irgendwann mal überarbeiten möchte, da mir die Geschichte sehr wichtig ist. Für das neue Buch habe ich dann wieder einige Verlage angeschrieben und da kam es dann zu einigen künstlerischen Differenzen. Sodass ich mich entschied, in Zukunft selbst zu veröffentlichen. Ja, Selfpublishing nennt man das neudeutsch oder denglisch. Mittlerweile sind aus diesem einen Buch, das ich schreiben wollte, eine Reihe von drei Bänden und eine zweite fortgesetzte Reihe von drei weiteren geworden, wobei ein viertes in Arbeit ist.
    Ich kann mir mittlerweile nicht mehr vorstellen, einen anderen Weg zu gehen, denn ich habe die Kontrolle über das Buchcover, die Art der Geschichte, etc. Eigentlich alles, sogar den Verkauf, die Werbung etc. Aufgrund der besonderen Beziehung meiner Protagonistinnen und des Genremixes (Cozy Crime & Lesbian Love in Verbindung mit einer besonderen BDSM-Beziehung und einer gewissen sozialkritischen Komponente) glaube ich auch nicht mehr daran, dass irgendein seriöser Verlag meine Romane so annehmen würde, wie ich sie schreibe.
    Und nein, ich würde niemals akzeptieren können, wenn Cover und Buch nicht passen, oder, schlimmer noch, mir in die Geschichte reingeredet wird. Das letzte künstlerische Wort muss immer ausschließlich ich haben. Mein Werk, meine Regeln, so einfach ist das. .

    Ich weiß, dass meine Romane alles andere als Mainstream sind. Und daher auch wohl eher keinen Verlag interessieren. Aber jeder Roman ist eine Geschichte, die ich genauso erzählen musste, wie sie dann entweder als E-Book, Taschenbuch oder Hardcover beim Leser ankommt.
    Was meine Zusammenarbeit mit KDP von Amazon betrifft: Diese Beziehung ist nach aktuellem Stand mehr als getrübt. Ich habe mittlerweile bewusst meinen eigenen Buchshop eröffnet, um mich unabhängig von den großen Buchplattformen zu machen.
    Aber das wäre mit Sicherheit eine andere Geschichte, die ich vielleicht anderswo erzähle.
    Liebe Grüße
    Daira

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    • 12. Februar 2026 um 21:59
    • #12

    Ich persönlich habe schon in fünf Anthologien jeweils eine Kurzgeschichte veröffentlicht und eine sechste folgt noch in diesem Jahr, sowie eine Geschichte in einem Osterkalender für Autoren.

    ❃ Even though my wings are broken, I will never stop trying to fly.❃

  • amberlight
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    • 13. Februar 2026 um 09:35
    • #13

    Ich bin im Wissenschafterleben Autorin und war dort auch schon Herausgeberin. Die Doktorarbeit ist dann aber beispielsweise doch Selfpublishing geworden, weil die Verlagsangebote bei über 10K Eigenanteil lagen, die ich damals nicht hätte aufbringen können. Bei BOD ist die Arbeit aber heute noch gelistet und ich freue mich immer, wenn die selbst festgelegte Autorenmarge für Print und Ebook bei mir ankommt. Inzwischen stehen dabei dem 10K Eigentanteil beim Verlag sicherlich Kostenfreiheit oder eher noch ein Plus gegenüber, was ich bei der Verlagssuche nicht gedacht hätte.

    Angebote für ein Buch als Bloggerin hatte ich auch schon mal, aber da passen bei mir die beiden Welten nicht zusammen. Der blog bleibt das Freizeitvergnügen mit runtergeschriebenen Texten ohne Lektorat und sicherlich auch vielen (menschlichen) Tippfehlern.

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  • Sayuchan
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    • 14. Februar 2026 um 21:01
    • #14

    Ich hab eine Kurzgeschichte auf Amazon und eine Längere. sowie HATTE ich zur Kurzgeschichte eine ausgearbeitete vollständige version, die aber leider irgendwo auf ner festplatte schlummert die ich nicht mehr finde =( Sowie zwei andere Bücher.

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