Vielen Dank Herr Tommi
Genau das meinte ich auch.
Vielen Dank Herr Tommi
Genau das meinte ich auch.
Wer KI zur Hilfe einsetzt, ist deshalb noch lange kein schlechter Blogger. Ich wünsche mir, dass wir uns von diesem Denken lösen beziehungsweise das Pauschalisieren lassen.
Das ist genau das, was ich weiter oben mal geschrieben habe. Daher volle Zustimmung. Es gibt genug Bereiche, wohin man den Beißreflex beim Thema KI lenken kann. Aber doch nicht in Richtung Bloggende, welche diese als Werkzeug nutzen. Denn ich glaube aus den Diskussionen hier geht hervor, hier wird die KI genau als das eingesetzt. Niemand hier lässt seine Beiträge per KI komplett schreiben und das noch für alle Beiträge auf dem Blog.
Mir gefällt das Argument mit den anderen Bereichen nicht. Jeder ist für sein Verhalten selbst verantwortlich. Es gibt immer jemand, der noch mehr Steuern hinterzieht, noch mehr CO2 verbraucht oder noch mehr KI benutzt. Das befreit einen nicht von der Verantwortung für das eigene Verhalten.
Als Blogger sollte man seine Texte selbst schreiben. Bei einem Legastheniker fände ich es dagegen völlig in Ordnung, wenn er sich bspw. einen Brief von der KI schreiben lassen würde.
Als Blogger sollte man seine Texte selbst schreiben.
Sag mal, was war an "Niemand hier lässt seine Beiträge per KI komplett schreiben" und "Es geht um Korrekturen, Verbesserungen, Vorschläge für Themen und Gliederungen." jetzt so schwer zu verstehen? Also die Aufgaben eines klassischen Lektorats.
Ich glaube, Du verrennst Dich gerade in eine Richtung, die hier keiner macht. Nochmal, ich habe hier in der Diskussion keinen Beitrag gelesen, der dafür ist, seine Texte komplett von einer KI schreiben zu lassen.
Einem Legastheniker gestehst Du also zu, einen Brief von einer KI schreiben zu lassen? Einen Blog darf er/sie damit aber nicht führen?
Gut, dann sage ich es auch nochmal eindeutig. Ich bin gegen jede automatische Korrektur eines Textes. Für mich ist Schreiben ein kreativer Prozess. Für alles, was mit Kreativität zu tun hat, sollte man keine KI einsetzen.
Ein Legastheniker kommt sehr wahrscheinlich nicht auf die Idee, einen Blog zu betreiben. Er würde seine Gedanken wahrscheinlich in einem Video mitteilen oder ein Lied singen.
Ein Legastheniker kommt sehr wahrscheinlich nicht auf die Idee, einen Blog zu betreiben. Er würde seine Gedanken wahrscheinlich in einem Video mitteilen oder ein Lied singen.
Das ist aber eine sehr gewagte und auch dezent grenzwertige Aussage (Lied singen, also ehrlich?), sorry. Ich kenne Menschen, die an Legasthenie leiden und sich sehr wohl (und sehr gut) in schriftlicher Form im Netz bewegen. Sowohl in den Social Medias als auch auf Blogs. Für diese Menschen ist so ein Tool Gold wert. Legasthenie bedeutet ja oft nicht, gar nicht schreiben zu können. Es gibt auch dabei viele Zwischenstufen.
An dieser Stelle oute ich mich mal. Einer der Personen bin ich selbst. Zwar nur eine leichte, aber diagnostizierte Variante. Und glaube mir, Du willst mich nicht singen hören, wenn ich an der Stelle noch Humor zusammenkratzen kann. Denn eigentlich habe ich ein wenig Hals. Vielleicht ist das der Moment mal innezuhalten und zu überlegen, was das geschriebene Wort anrichten kann. Auch ganz ohne KI!
Ich bin gegen jede automatische Korrektur eines Textes.
Puha, dann wird es auch bei mir eng. Denn ich nutze ein Tool zur Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatik-Korrektur, welches auch KI nutzt. (https://languagetool.org/de) Haben die irgendwann eingeführt und stört mich überhaupt nicht.
Und bevor es diese Tools gab, mit und ohne KI, hat meine Frau jeden meiner Beiträge vor der Veröffentlichung korrigiert. Eine Art klassches Lektorat. Aber das war da offensichtlich in Ordnung.
Überhaupt, für mich ist das Schreiben auf dem Blog nichts Kreatives. Es ist eine Form, ein Werkzeug, meine Gedanken und Erlebnisse auszudrücken. Wenn ich kreativ schreiben würde, stünden da Verse oder Geschichten. Kreativ werde ich, wenn ich meine Kamera schnappe und Fotos mache. Wobei selbst da oft ein dokumentarischer Charakter das Kreative überwiegt.
Sorry, ich kann und will da nicht mitgehen. Diese Haltung gegen KI ist mir entschieden zu extrem und zu hart. Das widerspricht vollkommen meiner Haltung, dass jeder auf seinem privaten Blog machen kann und soll, was er/sie für richtig hält.
Und an dieser Stelle verabschiede ich mich aus der Diskussion.
Gut, dann sage ich es auch nochmal eindeutig. Ich bin gegen jede automatische Korrektur eines Textes. Für mich ist Schreiben ein kreativer Prozess. Für alles, was mit Kreativität zu tun hat, sollte man keine KI einsetzen.
Ein Legastheniker kommt sehr wahrscheinlich nicht auf die Idee, einen Blog zu betreiben. Er würde seine Gedanken wahrscheinlich in einem Video mitteilen oder ein Lied singen.
Für mich gehen diese Aussagen über eine persönliche Haltung hinaus – und genau deshalb empfinde ich sie als anmaßend und verletzend.
„Für alles, was mit Kreativität zu tun hat, sollte man keine KI einsetzen“ ist keine allgemeingültige Wahrheit, sondern eine normative Festlegung. Kreativität zeigt sich in Gedanken, Perspektiven und Entscheidungen, nicht darin, ob jedes Wort ohne Hilfsmittel formuliert wurde.
Besonders problematisch ist für mich aber die Aussage, ein Legastheniker würde „sehr wahrscheinlich nicht auf die Idee kommen, einen Blog zu betreiben“. Das ist nicht nur eine unbelegte Annahme, sondern schließt Menschen mit Behinderungen auch implizit aus. Sie spricht ihnen das Recht ab, selbst zu entscheiden, wie sie sich ausdrücken möchten – und genau das ist für mich eine rote Linie.
Menschen mit Behinderungen nutzen Hilfsmittel nicht, um Kreativität zu ersetzen, sondern um Zugang zu ihr zu erhalten. Zu sagen, sie sollten lieber etwas anderes machen (Video, Lied etc.), ist keine Beschreibung, sondern eine Zuweisung von Platz.
Ich akzeptiere unterschiedliche Haltungen zur KI. Was ich jedoch nicht akzeptiere, ist, anderen abzusprechen, kreativ zu schreiben oder zu bloggen – sei es aufgrund von Werkzeugen oder Behinderungen.
Damit ist für mich alles gesagt.
Ich kenne keine Legastheniker, deswegen weiß ich das nicht genau. Ich habe einfach vermutet, dass jemand der Probleme mit Schreiben und Lesen hat, kein Interesse daran hat und sich lieber auf andere Weise ausdrückt.
Damit schließe ich niemand aus und ich weise auch niemand einen Platz zu. Es handelte sich einfach um eine logische Schlussfolgerung.
@Tommi Dann haben wir wirklich sehr unterschiedliche Ansichten. Für mich ist jeder Blogartikel von mir etwas Kreatives. Mal mehr, mal weniger. Beim Fotografieren ist es umgekehrt. Da mache ich einen Schnappschuss, der nichts Kreatives hat, während du deine Kreativität darin auslebst.
Es kann natürlich jeder machen, wie er will. Ich freue mich allerdings über möglichst viel Abwechslung in der Blogosphäre. Und dazu gehört auch, dass nicht jeder Artikel auf die gleiche Art und Weise gegliedert ist.
Mir ist klar, dass ich die Entwicklung zu KI-Texten nicht stoppen kann. Ich muss sie aber trotzdem nicht gutheißen. Ich vermute, dass es irgendwann eine Gegenbewegung gibt. So wie es heute auch Menschen gibt, die Schallplatte hören anstatt Lieder zu streamen.
Noch was zum Thema singen. Es ging mir daraus, dass es verschiedene Arten gibt seine Gefühle auszudrücken. Manche schreiben, manche zeichnen, manche drehen ein Video und manche schreiben einen Song über ihre Gefühle oder über ihre Erlebnisse. Ich konzentriere mich aufs Schreiben, weil mir das mehr liegt als die anderen Dinge.
Ich kenne keine Legastheniker, deswegen weiß ich das nicht genau. Ich habe einfach vermutet...
Und dann haust Du so einen Spruch raus? Ich bin wirklich sehr enttäuscht.
BTW: Du kennst vermutlich viel mehr Menschen mit einer Legasthenie, als Du Dir vorstellen kannst. Und nun bekommst Du vielleicht eine Ahnung, warum das so wenige Menschen sagen.
Aber gut, für mich ist die Diskussion an dieser Stelle beendet. Sie wird sehr unschön und wir drehen uns eh nur im Kreis.
Kämpft gegen die KI, ich bin da in Teilen dabei und sehe vieles kritisch. Aber dieses Bashing gegen Menschen, die es (oft aus Gründen) auf ihren persönlichen kleinen, privaten Blogs anwenden, kann und werde ich mich nicht anschließen.
Wie gesagt, es war eine Vermutung. Ich habe "wahrscheinlich" geschrieben. Dadurch war klar, dass es sich um eine Vermutung handelt.
Ich kämpfe übrigens nicht gegen die KI. Ich verwende ja selbst KI-Bilder. Mir ist auch klar, dass es Menschen gibt, die beim Schreiben auf die KI angewiesen sind. Ich setze mich für einzigartige Artikel ein. Die wird es in Zukunft aber immer weniger geben, wenn ein Großteil der Texte mit der KI überarbeitet wurden.
Ich schließe mich Tommi an und wiederhole, was ich bereits gesagt habe: Pauschale Aussagen darüber, wer Blogs schreibt, wie Kreativität entsteht oder wie Menschen mit Legasthenie mit Texten umgehen, greifen zu kurz. Auch wenn du, Erik, nun relativierst und betonst, dass es sich um eine Vermutung handelte, bleibt die Formulierung problematisch, da sie ableistische Annahmen transportiert.
Viele Blogger:innen nutzen KI punktuell, um Formulierungen zu verbessern, die Rechtschreibung zu prüfen oder Gedanken zu strukturieren. Das mindert weder die Authentizität noch die Kreativität. Die Bewertung sollte sich auf Inhalte, Haltung und individuellen Ausdruck konzentrieren und nicht auf Werkzeuge oder persönliche Hürden.
Ableismus, also die Unterstellung, bestimmte Menschen könnten oder sollten bestimmte Dinge nicht tun, hat in Diskussionen über Bloggen keinen Platz. Kreativität und Ausdruckskraft sind nicht an körperliche oder sprachliche Fähigkeiten gebunden.
Für mich ist die Diskussion an dieser Stelle auch beendet. Sie wird zunehmend wirklich sehr unschön und verletzend, und die rote Linie ist für mich schon weit überschritten.
Ich sage es noch einmal deutlich: Wegen einiger Aussagen hier fühle ich mich als Mensch mit Behinderung wirklich verletzt. Und jetzt braucht mir niemand mit „überempfindlich” zu kommen. Mit der Verletzung meine ich es ernst.
Auch wenn du, Erik, nun relativierst und betonst, dass es sich um eine Vermutung handelte, bleibt die Formulierung problematisch, da sie ableistische Annahmen transportiert.
Du hast mich zum zweiten Mal in diesem Thread beschimpft. Als Moderator solltest du eigentlich ein Vorbild sein und Schimpfwörter vermeiden.
Im Gegensatz zum ersten Mal werde ich es diesmal aber nicht auf sich beruhen lassen. Ich setze mich nämlich seit einigen Jahren aktiv für blinde Menschen ein.
Ich hatte ein Interview mit einem blinden Läufer:
Ich habe ein Doppelinterview mit dem Guidenetzwerk für Blinde geführt:
Ich habe einen Blindenguide-Workshop besucht:
Ich bin übrigens im Guide-Netzwerk als Blindenguide registriert.
In diesem Jahr habe ich noch einen Workshop zum Schreiben von Alt-Texten besucht:
Apropos Alt-Text ... Rate mal, auf wessen Blog ich massenhaft Bilder ohne beschreibenden Alt-Text gefunden habe? Bevor du mir Ableismus vorwirfst, solltest du erstmal vor deiner eigenen Haustür kehren.
Die Diskussion ist für mich an dieser Stelle beendet. Ich habe meine Sicht auf die Problematik von pauschalen Aussagen und ableistischen Formulierungen klar dargelegt. Ich habe niemanden beschimpft – persönliche Vorwürfe oder Hinweise auf Engagement ändern daran nichts.
Es geht mir nicht um einzelne Personen, sondern darum, dass bestimmte Aussagen Menschen mit Behinderungen pauschal abwerten können. Auch wenn Hilfe geleistet wird oder Engagement vorhanden ist, haben mich solche Aussagen dennoch verletzt. Diese rote Linie ist für mich überschritten, die Diskussion wird zunehmend unschön und verletzend, und ich werde mich nicht weiter darauf einlassen.
Da geht sie hin, der letzte Rest meiner Weihnachtsstimmung.
Vielleicht hätte es der Diskussion die Schärfe genommen, hätte man die KI bemüht und sich zum Thema Legasthenie informiert, bevor da solche Schoten rausgeballert werden. Ist halt manchmal doch ein sehr nützliches Werkzeug.
Die Vehemenz und das Schwarz-Weiße in diesem Thread ist für mich in Teilen hier nicht mehr nachvollziehbar. Für meine Krimis und Romane nutze ich schon ewig "papyrus autor" - hat den Duden integriert, guckt auf korrekte Grammatik, markiert mir Wort- und Satzwiederholungen, zu kurze, zu lange, zu komplizierte (Ab-)sätze (Stilanalyse). Dieses Programm wird von vielen erfolgreichen Schriftstellern genutzt, denen sicher niemand die Kreativität absprechen kann. Und wenn das nun (in Teilen) allgemeinzugängliche KI leisten kann - ist doch super.
Für meine Krimis und Romane nutze ich schon ewig "papyrus autor" - hat den Duden integriert, guckt auf korrekte Grammatik, markiert mir Wort- und Satzwiederholungen, zu kurze, zu lange, zu komplizierte (Ab-)sätze (Stilanalyse). Dieses Programm wird von vielen erfolgreichen Schriftstellern genutzt, denen sicher niemand die Kreativität absprechen kann.
Du vergleichst jetzt ernsthaft Bücher mit Blogs? Erstere eignen sich gut für tiefergehendes, dauerhaftes Wissen, Blogs eher für aktuelle Themen, Meinungen und/oder schnellen Austausch. Da kommt es doch weniger auf korrekte Grammatik oder eventuelle Satzwiederholungen an. Wer sich daran stört, soll halt keine Weblogs lesen.
Denn gerade auch solche Fehler machen Blogs persönlich. Denn ich erwarte wenn ich Blogs lese, keine lupenreine Grammatik, keine super korrekte Satzstellung und verzeihe auch den ein oder anderen Rechtschreibefehler. Dafür hoffe ich auf Individualität und Charakter in den Texten. Und gerade das geht durch KI meist oft verloren.
Und deshalb nutze ich in meinem Blog z.B. keine KI, weder für Texte, noch für Bilder. Mehr noch, ich kann dieses künstliche nicht ab. Gründe dafür stehen oben. Und wenn mir wirklich mal nix mehr einfallen sollte, um meinen Weblog zu füllen, stampfe ich den lieber ein.
Noch nie so oft 2 Uhr morgens verwundert den Kopf geschüttelt. Ich habe mit dem Thema meinen Frieden gemacht, nachdem ich den Tool-Charakter erkannt habe.
Aber diese ganze Diskussion zeigt mir wunderbar, dass es eine gute Idee war, hier erstmal still zu sein. Und so gehe ich wieder dahin und lese beim Lorenzo
Für meine Krimis und Romane nutze ich schon ewig "papyrus autor" - hat den Duden integriert, guckt auf korrekte Grammatik, markiert mir Wort- und Satzwiederholungen, zu kurze, zu lange, zu komplizierte (Ab-)sätze (Stilanalyse). Dieses Programm wird von vielen erfolgreichen Schriftstellern genutzt, denen sicher niemand die Kreativität absprechen kann.
Du vergleichst jetzt ernsthaft Bücher mit Blogs? Erstere eignen sich gut für tiefergehendes, dauerhaftes Wissen, Blogs eher für aktuelle Themen, Meinungen und/oder schnellen Austausch. Da kommt es doch weniger auf korrekte Grammatik oder eventuelle Satzwiederholungen an. Wer sich daran stört, soll halt keine Weblogs lesen.
Denn gerade auch solche Fehler machen Blogs persönlich. Denn ich erwarte wenn ich Blogs lese, keine lupenreine Grammatik, keine super korrekte Satzstellung und verzeihe auch den ein oder anderen Rechtschreibefehler. Dafür hoffe ich auf Individualität und Charakter in den Texten. Und gerade das geht durch KI
meistoft verloren.Und deshalb nutze ich in meinem Blog z.B. keine KI, weder für Texte, noch für Bilder. Mehr noch, ich kann dieses künstliche nicht ab. Gründe dafür stehen oben. Und wenn mir wirklich mal nix mehr einfallen sollte, um meinen Weblog zu füllen, stampfe ich den lieber ein.
Du hast meinen Punkt anders gelesen, als er gemeint war. Ich habe keine Blogs mit Büchern verglichen, sondern Werkzeuge mit Werkzeugen.
Also Rechtschreibprüfung, Stilanalyse, Duden, Papyrus - und KI als weiteres Hilfsmittel, um eigene Texte verständlicher zu machen.
Inhalt ist nicht gleich Hilfsmittel.
Persönlichkeit ist nicht gleich Rechtschreibprüfung.
Ob man das nutzt oder bewusst nicht, ist ja völlig okay.
Hallo zusammen,
ich habe die Antworten der letzten Tage hier im Thread gerade erst vollständig nachgelesen; über Weihnachten war ich nicht zuhause und deutlich weniger online, daher bin ich auf diese Eskalation leider erst jetzt aufmerksam geworden.
Inhaltlich ist das Thema "KI beim Bloggen" sicherlich sehr kontrovers, das ist auch völlig okay. Ihr dürft hier unterschiedliche Haltungen haben. Wir sind alle Individuen mit verschiedenen Ansichten, Prioritäten, Herausforderungen, Vorlieben und so weiter und wir haben hier im Forum ja grundsätzlich auch eine gesunde, wertschätzende Diskussionskultur.
Was hier im Thread aber gerade nicht mehr okay ist:
Wie wir ab jetzt weiter diskutieren können:
Mir ist wichtig, dass sich hier sowohl Menschen wohlfühlen, die gerne komplett ohne KI schreiben, als auch Menschen, die das als Hilfsmittel nutzen.
Niemand ist ein besserer oder schlechterer Mensch, weil er KI nutzt oder eben nicht nutzt. Es geht hier nicht um moralische Überlegenheit.
Nochmal: wir sind hier alles Menschen und Hobbyblogger.
Wir haben alle unterschiedliche Beweggründe, warum wir bloggen. Für den einen ist das Schreiben an sich ein bewusster, wichtiger Prozess, für den anderen Mittel zum Zweck, um Gedanken aus dem eigenen Kopf zum Leser zu bringen. Beides ist okay und hat seine Daseinsberechtigung.
Danke euch.
Was hier im Thread aber gerade nicht mehr okay ist:
- Pauschalabwertungen über andere Blogger ("Wer X macht, ist kein richtiger Blogger", "Als Blogger sollte man…", "Wer KI nutzt, will …", etc.).
- Aussagen, die Menschen (z.B. mit LRS/Legasthenie oder anderen Einschränkungen) aus dem Bloggen rausdefinieren oder ihnen indirekt nahelegen, sie sollten "lieber etwas anderes machen". Das ist verständlicherweise verletzend und das möchte ich in diesem Forum nicht!
Das hier soll ein Ort sein, an dem man sich mit gegenseitigem Respekt behandelt und durch den Austausch vielleicht auch seinen Horizont erweitert, wenn man erfährt, wie andere Blogger Tools nutzen und das vielleicht auch aus Gründen, auf die man selber nicht gekommen wäre.- Persönliche Seitenhiebe (z.B. "kehr vor deiner eigenen Haustür").
Bleibt bitte sachlich, ohne Abrechnung und ohne andere öffentlich an den Pranger zu stellen.
Anne Das sind drei Punkte. Im ersten Punkt erkenne ich mich tatsächlich wieder. Die erste Formulierung habe ich nicht gefunden, aber die anderen beiden Satzanfänge habe ich tatsächlich verwendet. Sie waren nicht abwertend gemeint. Es darf natürlich jeder selbst entscheiden, was er macht.
Beim zweiten Punkt muss ich dir leider widersprechen. Ich habe niemanden raus definiert und ich habe auch niemandem empfohlen, etwas anderes zu machen. Ich habe aus Unwissenheit und ohne böse Absicht eine Vermutung geäußert, die von manchen Menschen als problematisch empfunden wurde.
Jetzt ist natürlich die Frage, wie man mit so einer Vermutung umgeht. Ich wurde von zwei Seiten dafür angegriffen. Wäre es nicht besser gewesen, mich einfach auf meine falsche Vermutung hinzuweisen und mir im ruhigen Ton zu erklären, warum sie problematisch war? Ich diskutiere sicher gerne, aber wenn mir jemand etwas erklärt, wovon ich wirklich keine Ahnung habe, dann höre ich mir das natürlich auch an. Eine etwas ruhigere Reaktion hätte die Angelegenheit sicher deeskaliert.
Lorenzo hat mir aufgrund meiner Vermutung Ableismus vorgeworfen. Dieser Vorwurf hat mich tatsächlich getroffen, weil ich regelmäßig Kontakt mit blinden Menschen habe und diesen bestimmt nicht feindlich gegenüberstehe. Den Spruch mit dem vor der eigenen Haustüre kehren hätte ich mir natürlich sparen können. Aber es ist tatsächlich so, dass man blinde Menschen ausgrenzt, wenn man keine Alt-Texte verwendet. Auch da muss natürlich jeder selbst entscheiden, ob er sowas unterstützt oder nicht. Ich habe es jahrelang auch nur sporadisch gemacht. Seit Anfang dieses Jahres schreibe ich konsequent Alt-Texte für Bilder. Auch das ist natürlich ein Zeichen dafür, dass ich nicht ableistisch bin.
Ich möchte noch was zum Thema Legasthenie sagen. Ich habe gestern gesagt, dass ich keinen Legastheniker kenne. Das ist natürlich auch richtig. Ich habe allerdings einen langjährigen Freund, von dem ich weiß, dass er Probleme mit der Rechtschreibung hat. Für mich spielt das keine Rolle, weil ich Menschen natürlich nicht danach beurteile, über welche Rechtschreibfähigkeiten sie verfüge. Deswegen habe ich ihn auch nicht auf das Thema angesprochen. Möglicherweise ist er auch Legastheniker. Bei ihm ist es übrigens tatsächlich so, dass er nicht gerne schriftlich kommuniziert und bspw. auch nicht gerne chattet.
Eigentlich wollte ich zu dem Thema nichts mehr schreiben. Aber kommentarlos will ich das jetzt auch nicht lassen.
Erik, Du hast hier mit einer Aussage Menschen schwer vor den Kopf gestoßen. Das kann in der Hitze einer Diskussion mal passieren. Mir ist das mehr als einmal im Leben passiert. Und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Reaktion emotional ausfällt. Es gibt aber eine wunderbare Möglichkeit, das wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Lorenzo hat in der Diskussion hier im Forum und auf Deinem Blog mehrfach sein Bedauern geäußert und die Worte "Es tut mir leid" genutzt. Dadrüber bist Du aber komplett hinweggegangen.
Dazu hast Du die unglückliche Aussage noch relativiert und mit Unwissenheit erklärt. Das hat es, in meinen Augen, nur noch schlimmer gemacht. Denn als Betroffener ist es kein schönes Gefühl, wenn man aus Unwissenheit marginalisiert wird. Du stellst es als Vermutung dar, die aber sehr tief treffen kann.
Und ich habe Dir hier in der Diskussion erklärt, warum Deine Vermutung grundlegend verkehrt ist. Deine Reaktion darauf war nicht gerade erbauend. Von Dir kam nichts in dieser Richtung, kein Sorry, keine Entschuldigung. Im Gegenteil, Du hast angefangen auszuteilen und Fehler auf Lorenzos Blog gesucht. Und auch jetzt lese ich nur Erklärungsversuche und keinen einzigen Ansatz, das Gesagte mal zu entschuldigen.
Für mich ist das Thema damit abgehandelt.
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