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Social Media Strategie

  • Daira
  • 30. Mai 2026 um 15:18
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    Daira
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    • 30. Mai 2026 um 15:18
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    • #1

    Hallo,
    ich habe es gewagt, mal KI zu nutzen, und bin dabei zu der Überzeugung gekommen, dass Social Media eine gute Ergänzung des Trafficmixes sein kann. Ich habe bereits Ideen für meine neue Social-Media-Strategie. Mich würde interessieren, wie ihr es nutzt und welche Strategien ihr dabei für euren Blog habt. Und wer mag, kann ja auch mal was zur Trafficverbesserung dazuschreiben. Derzeit bin ich noch in der Findungsphase, was ich thematisch zu meinem Blog neben den aktuellen Beiträgen posten kann und sollte. Das liegt vor allem daran, das ich Social Media privat gar nicht nutze und "beruflich" nur sehr eingeschränkt konsumiere.
    Liebe Grüße
    Daira

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  • Lorenzo
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    • 30. Mai 2026 um 17:13
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    • #2

    Mein Blog hatte fünf Jahre lang eigene Seiten auf Facebook und Instagram. Für viele Blogger:innen ist das ja eine gute Möglichkeit, Reichweite aufzubauen und den eigenen Blog bekannter zu machen.

    Am Anfang war ich auch motiviert. Beiträge schreiben, zusätzlich Teaser formulieren, Bilder anpassen, alles nochmal separat posten. Irgendwann hat mich dieses doppelte Posten allerdings nur noch genervt.

    Es fühlte sich nicht mehr nach Ergänzung an, sondern nach zusätzlicher Pflicht. Und genau das wollte ich eigentlich nie.

    Ich habe sogar eine Zeit lang Werbung auf Facebook geschaltet. Die Klickzahlen sind zwar kurzfristig angestiegen, aber der Effekt war nicht nachhaltig. Es gab ein paar zusätzliche Aufrufe, aber keine echte, dauerhafte Bindung.

    Und ganz ehrlich: Ich wollte Meta irgendwann auch kein Geld mehr in den Rachen schieben. Der Mehrwert stand für mich außerdem einfach nicht mehr im Verhältnis zum Aufwand – weder finanziell noch zeitlich. Also habe ich die Blog-Seiten auf Facebook und Instagram gelöscht.

    Heute ist es deutlich einfacher: Ich teile meine Blogbeiträge einfach auf meinen privaten Facebook- und Instagram-Accounts. Das reicht mir völlig aus.

    Die Resonanz dort ist allerdings überschaubar. Ein paar Klicks kommen zwar zusammen, aber das ist nichts, worauf ich meine Strategie aufbauen würde. Das zeigt mir einmal mehr, dass man sich nicht zu sehr auf soziale Medien verlassen sollte.

    Ich stehe ihnen ohnehin kritisch gegenüber. Deshalb bin ich auch nicht auf TikTok aktiv. Und wenn ich auf Facebook und Instagram keine wichtigen politischen Kontakte hätte und keine Seiten ehrenamtlich betreuen würde, hätte ich meine privaten Accounts vermutlich längst gelöscht.

    Meine Content-Strategie ist eigentlich ganz simpel: Der Blog ist mein Zuhause. Dort erscheinen meine vollständigen Inhalte. Dort gehören sie hin. Soziale Medien sind für mich allenfalls ein Hinweisschild, aber kein Ersatz.

    Ich bereite meine Inhalte nicht speziell für Instagram oder Facebook auf. Ich zerschneide keine Artikel in Häppchen, erstelle keine Karussells oder Reels. Wenn jemand meinen Text lesen möchte, dann bitte auf meinem Blog. Vielleicht ist das nicht maximal strategisch. Aber es fühlt sich für mich richtig an.

    Grüße,

    Lorenzo

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    • 30. Mai 2026 um 18:54
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    • #3

    Lorenzo
    Okay, das sind natürlich andere Vorzeichen. Ich nutze FB und Insta bewusst nur, um etwas von der Reichweite für meine Romane abzugreifen. Die eigentliche Konstante dabei waren immer die Blogbeiträge. Der Rest relativ variabel. Aber mir ging es ähnlich mit den Klickzahlen. Und ja auch ich habe da für den Blog eine eigene FB-Seite.
    Meta Geld in den Rachen schmeißen? Im Leben nicht. Dazu stehe ich Meta zu ambivalent gegenüber.
    Ich weiß, mein Zielpublikum nutzt Meta. Darum tue ich es "beruflich". Privat nutze ich maximal WhatsApp, aber das war es dann auch.
    Liebe Grüße
    Daira

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  • Martha
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    • 30. Mai 2026 um 23:21
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    • #4

    Als Hobbyblogger ist eine Social Media Strategie bei mir schlicht nicht vorhanden. Aber da ich Social Media sehr gerne zum Austausch mit Anderen nutze, lasse ich dort gerne auch meine Blog URLs fallen, gerne auch über das ActivityPub oder das ATmosphere Plugin.

    Das mache ich also im Fediverse, in der ATmosphere und im Moment auch auf eyou und daher bekomme ich auch die meisten Reaktionen oder Feedback zum Blog.

    Da begegnen mir als User natürlich auch Publisher mit Social Media Strategie, die dann in schöner Regelmäßigkeit ihren Content versuchen zu bewerben ohne selbst aktiv in der jeweiligen Plattform aktiv zu sein oder sie zu kennen. Das finde ich dann meist schwierig und meide diese Accounts. Spätestens, wenn keinerlei Interaktion erfolgt.

    Sprich, es wäre gut, wenn du in eine Plattform rein gehst um sie für deinen Blog oder dein Produkt zu nutzen, dass du dich vorher damit bekannt machst wie diese Plattform tickt. Das wird also, definitiv eine zeitintensive Sache werden.

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    • 30. Mai 2026 um 23:59
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    • #5
    Zitat von Martha

    Als Hobbyblogger ist eine Social Media Strategie bei mir schlicht nicht vorhanden. Aber da ich Social Media sehr gerne zum Austausch mit Anderen nutze, lasse ich dort gerne auch meine Blog URLs fallen, gerne auch über das ActivityPub oder das ATmosphere Plugin.

    Das mache ich also im Fediverse, in der ATmosphere und im Moment auch auf eyou und daher bekomme ich auch die meisten Reaktionen oder Feedback zum Blog.

    Da begegnen mir als User natürlich auch Publisher mit Social Media Strategie, die dann in schöner Regelmäßigkeit ihren Content versuchen zu bewerben ohne selbst aktiv in der jeweiligen Plattform aktiv zu sein oder sie zu kennen. Das finde ich dann meist schwierig und meide diese Accounts. Spätestens, wenn keinerlei Interaktion erfolgt.

    Sprich, es wäre gut, wenn du in eine Plattform rein gehst um sie für deinen Blog oder dein Produkt zu nutzen, dass du dich vorher damit bekannt machst wie diese Plattform tickt. Das wird also, definitiv eine zeitintensive Sache werden.

    Martha Ich bin ehrlich: Social Media ist für mich ein Stressfaktor. Ich habe versucht, mich in dieser Welt zurechtzufinden. Sie ist zu schnelllebig, zu laut, zu zusammengefasst für mich. Ich versuche gerade für mich und meine Inhalte einen Weg zu finden, dort zu kommunizieren, der nicht die Hälfte an Informationen, die ich sagen will, weglässt. Ich reagiere auf alles, was innerhalb meiner Timeline(oder heißt das Feed?) passiert. Also wenn jemand kommentiert. Teilweise reagiere ich auch bei Themen außerhalb meines eigenen Feeds (glaube, so heißt das), wenn ich anderen folge. Aber nur, wenn es innerhalb meines Zeitfensters ist, das ich mir gesetzt habe. Aber ich begrenze meine Zeit auf Social Media auf 30 Minuten für "Scrolling pro Tag. Und an schlechten Tagen nehme ich nicht mal die in Anspruch. Der Rest findet in meinem "Feed" statt. (Postings erstellen, Nachrichten beantworten, Kommentare beantworten.)
    Für mich ist Social Media nur der Weg zu meinem Zuhause im Internet, aber kein sicherer Hafen, für eine dauerhafte Kommunikation. Gerade bei einigen meiner Themen sowieso nicht. Aber all das mache ich als das, was ich als meine Berufung ansehe, als Autorin, privat ist es für mich ein Energie- und Zeitfresser. Und Energie ist die Ressource, von der ich am wenigsten habe.
    Also versuche ich mich mal, kurz zu fassen. Ich schaue regelmäßig in die Social-Media-Kanäle rein, die ich als "Zuwegung" zu meinem Zuhause im Internet sehe. Aber ich kann und werde niemals mehr darin sehen können. Reels sind etwas, das sich so weit außerhalb meiner Komfortzone befindet, obwohl ich früher mal (mit mehr Energie) sogar mehrstündige Streams auf Twitch hatte. Die Nutzung der Sprache auf Social Media geht teilweise so an mir vorbei, dass ich teilweise neue Systeme lernen muss oder einen Übersetzer bräuchte. (Den ich vielleicht sogar gefunden habe. Teste ich bald mal aus.) Für mich kann Social Media nur eine Ergänzung meines Angebots, ein "Trafficlieferant" sein, es wird nie meine Komfortzone werden.
    Liebe Grüße
    Daira

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    • 31. Mai 2026 um 00:21
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    • #6

    Nach der Beschreibung würde ich vermuten, dass du dich in den längeren Formaten des Fediverse durchaus wohlfühlen könntest. Friendica, Misskey, Sharkey usw. Also ohne Algorithmus und ohne diese schnelle Geschwindigkeit, die sonst Social Media so eigen ist.

    Aber ich bin mir nicht sicher inwieweit du diese Plattformen für deine Bücher nutzen kannst.

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    • 31. Mai 2026 um 00:55
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    • #7
    Zitat von Martha

    Nach der Beschreibung würde ich vermuten, dass du dich in den längeren Formaten des Fediverse durchaus wohlfühlen könntest. Friendica, Misskey, Sharkey usw. Also ohne Algorithmus und ohne diese schnelle Geschwindigkeit, die sonst Social Media so eigen ist.

    Aber ich bin mir nicht sicher inwieweit du diese Plattformen für deine Bücher nutzen kannst.

    Martha
    Vielleicht, aber dafür habe ich meinen Blog. Social Media, soll für mich Traffic auf meinen Blog, meine Website spielen, und da komme ich nicht um die Big Player rum, da sie viel eher Reichweite produzieren, mit ihrem Algorithmus und die meisten Buchleser sich eben dort aufhalten. Wie gesagt, Social Media ist nicht mein Zuhause, da gelten die Regeln der Betreiber. Und nicht immer sind es Regeln, hinter denen ich stehe. Das gilt auch und gerade für die Social-Media-Netzwerke aus den USA.
    Meine bevorzugte Kommunikationsmethode außerhalb von meinem "Zuhause im Internet" befindet sich genau hier, in Foren. Wo man auch mal längere Texte schreiben kann und nicht sofort drauf reagieren muss, weil es sonst aus dem Sichtfeld verschwindet. Aber auch hier versuche ich mich, so kurz wie möglich zu fassen. (Ja, ich weiß, gelingt mir nicht immer. :P )
    Aber wie gesagt, Bookstagram und die Buchszene auf Facebook, das sind eigentlich die Ecken, wo ich neben der Bloggerszene mittlerweile aktiv bin, allerdings eher im Präsentationsmodus, nicht in dem, was man unter Netzwerken versteht, weil ich mit meinen Themen dort bereits sehr viel Ablehnung erfahren habe. Viele Buchblogger bekommen entweder bei lesbischen Beziehungen, BDSM oder spätestens bei CG/l Schnappatmung. Und ich vereine all das halt in meinen Romanen, weil die Protagonistinnen genau das sind: zwei Frauen, die bei der Mordkommission arbeiten, dort Mordfälle lösen und nebenbei immer wieder auf sozialkritische Fragen stoßen, und auch noch in einer doppelten Beziehung mit Machtgefälle stehen. Doppelt, weil die eine ein littlegirl ist und die andere eine Mommy Domme und die Mommy Domme auch noch die direkte Vorgesetzte vom littlegirl ist. Und nun kommt der Knackpunkt: Ich schreibe eben keine Erotikromane. Obwohl diese eben auch dazugehört, als normales Leben eines Paares, und auch vorkommt. Im Normalfall allerdings nur ein oder zwei Szenen pro Buch. (Schnitt: dreihundert Seiten.) Also, ich passe nicht in die Erotikschublade und für alles andere bin ich zu kinky, könnte man sagen. Ich schreibe keine neue Variante von 50 Shades of Grey, wo der "Dom" eigentlich in Therapie gehört. (Musste nach dem ersten Band abbrechen, weil zu viele negative Klischees.) Ich schreibe keine Mainstream-Geschichten und sitze so gesehen zwischen allen Stühlen, weil es mir primär darum geht, über Auswirkungen von Macht zu schreiben, und damit meine ich nicht Macht nur auf BDSM bezogen. Denn ich behandel Themen wie Hass auf Minderheiten, Machtmissbrauch, Frauenverachtung, Populismus und auch Rache. Ich schreibe über Psychopathen, die in ihrem Wahn gefährlich werden, alles mit der Frage, wie Macht verantwortungsvoll eingesetzt werden kann. Kurzum, ich schreibe nichts, das wirklich in die Erotikecke gehört, obwohl BDSM und Co. einen Rahmen dafür liefern.
    Das alles mit dem Resultat, dass sich keiner wirklich traut, meine Romane anzufassen und etwas mit mir auf die Beine zu stellen. Über Rezensionen müssen wir gar nicht reden. Na ja fast keiner. Sieht so aus, als ob zumindest zwei Buchblogger auf Instagram und Facebook meine Romane zumindest vorstellen wollen.
    Liebe Grüße
    Daira

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