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Classic Editor versus Gutenberg/Block-Editor: Stand der Dinge 2026

  • ClaudiaBerlin
  • 19. Februar 2026 um 16:55
  • sandhoferlitter
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    • 20. Februar 2026 um 15:48
    • #21
    Zitat von ClaudiaBerlin

    Zeitersparnis: Ich bin schneller mit dem Classic Editor, denn im Block-Editor müsste ich für jeden Abschnitt und jede Zwischenüberschrift wieder einen neuen Block setzen.

    Schreiben tu ich gar nicht (mehr) in WordPress. Dafür nutze ich mein Textverarbeitungsprogramm (Libre Office Writer). Gut, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schreibe ich die paar HTML-Tags, die ich brauche, gleich in den Text hinein. Dann Copy&Paste in den Gutenberg. Ich könnte wohl auch den Classic Editor so verwenden, habe mich aber nun auch an den neuen gewöhnt.

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  • ClaudiaBerlin
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    • 20. Februar 2026 um 21:24
    • #22

    sandhoferlitter: dann kopierst du also den ganzen Text mit Zwischenüberschriften in EINEN Block? Wenn dem so ist, schreibt WP aber wohl nicht im Code den korrekten Gutenberg-Code - aber so genau kenn ich mich da auch nicht aus.

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  • sandhoferlitter
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    • 21. Februar 2026 um 08:56
    • #23
    Zitat von ClaudiaBerlin

    dann kopierst du also den ganzen Text mit Zwischenüberschriften in EINEN Block?

    Ja. Und auch wieder nein.

    Folgendermassen: Ich war schon immer zu faul, um in meinen vielen Textverarbeitungsprogrammen jedes Mal die Einstellungen hervorzusuchen, die zwischen zwei Abschnitten einen anständig sichtbaren Abstand erstellen. Also haue ich seit Jahrzehnten zwischen zwei Abschnitte eine Leerzeile rein.

    Beide WP-Editoren haben die Angewohnheit, gewisse Formatierungen der Textverarbeitung zu übernehmen. Also habe ich mir angewöhnt, einen Text zwar in Libre Office Writer zu erstellen, dann aber zuerst in Notepad++ hinein zu kopieren. Damit sind alle Formatierungen der Textverarbeitung raus. Erst aus Notepad++ kopiere ich dann in Gutenberg.

    Hat sich herausgestellt: einfacher Zeilenumbruch (Carriage Return / Line Feed) wird von Gutenberg als neue Zeile (<br>) im gleichen Block interpretiert. Meine doppelten Zeilenumbrüche interpretiert Gutenberg als neuen Abschnitt (Paragraphen - also: </p>) - und bildet einen neuen Block.

    Zwischenüberschriften wiederum verwende ich selten. Die schreibe ich in der Textverarbeitung einfach als neue Zeile, die ich fett auszeichne (<b>). Je nach Lust und Laune lasse ich das so oder wandle das dann noch in einen Überschriftsblock um. Gutenberg hat sich in der Zwischenzeit sogar gemerkt, dass ich die Überschrift in H2 möchte und nicht in H1, worauf er zuerst steif beharrte. :)

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  • BeeCee
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    • 21. Februar 2026 um 11:34
    • #24
    Zitat von sandhoferlitter
    Zitat von ClaudiaBerlin

    Beide WP-Editoren haben die Angewohnheit, gewisse Formatierungen der Textverarbeitung zu übernehmen. Also habe ich mir angewöhnt, einen Text zwar in Libre Office Writer zu erstellen, dann aber zuerst in Notepad++ hinein zu kopieren. Damit sind alle Formatierungen der Textverarbeitung raus. Erst aus Notepad++ kopiere ich dann in Gutenberg.

    Wenn du aus einer Textverarbeitung raus was in WP (oder auch in jedes andere Programm) kopierst (ich kenne das vom Kopieren in mein EVERNOTE rein bzw. raus), dann wird immer das ganze Geraffel an Formatierung mit übernommen.

    Das kann man ganz einfach vermeiden - ohne den Umweg über Notepad++ zu gehen -, indem man nicht den Text mit STRG-V einfügt, sondern mit SHIFT+STRG-V.
    Dann wird nur der blanke, reine Text ohne Formatierung übernommen.

    So mache ich das, wenn ich meine Posts aus EVERNOTE (wo ich all meine Artikel schreibe) nach WP kopiere. Klappt prima, ohne Umwege.

    2 Mal editiert, zuletzt von BeeCee (21. Februar 2026 um 11:41)

  • BeeCee
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    • 21. Februar 2026 um 11:40
    • #25

    Und zum Thema Editor:

    ich arbeite seit ewigen Zeiten mit dem ENFOLD-Theme, das ja mit seinem eigenen "Advanced-Layout-Builder" daherkommt. Den nutze ich aber nur für SEITEN, die ja nur ein paar Handvoll sind, d.h. beim Umstieg auf ein anderes Theme und/oder Editor muss ich nur eine Handvoll Seiten manuell anpacken.

    Für Artikel nehme ich den Classic Editor. Im ENFOLD-Theme kann man das direkt in den Theme-Settings definieren, welchen man nehmen will, so dass ich kein extra Plugin brauche.

    Ich könnte also auch den Gutenberg nehmen. Theoretisch ...

    Ich habe eine Netzwerkinstallation/Multisite angelegt (mit Unterverzeichnissen, nicht Subdomains), so dass ich immer auf einer Unterseite, meinem "Sandkasten" nach Herzenslust rumpfuschen kann, ohne meine eigene Seite anzupacken und ohne auf einer separaten WP-Installation alle Plugins nochmal zusätzlich installieren zu müssen. So jongliere ich innerhalb meiner Multisite alles bequem hin und her.

    Und so habe ich auf so einer Subsite mal mein Theme mit Gutenberg ausprobiert ... ich werde nicht warm damit. Vielleicht ist es - klar - eine Gewohnheitssache.

    Aber ich bin so eingespielt mit meinem Theme, mit dem Classic-Editor, mit den vielen Codeschnipseln, die ich zusätzlich darin verbaue, da müsste ich mich zu lang einlesen und dann wieder Fehlerbehebung betreiben, bis ich den Gutenberg dann wirklich "intus" habe. Das kostet mir zu viel Zeit und Nerven und ich bastle lieber an meiner bestehenen Site weiter rum, als mich mit dem Gutenberg auseinanderzusetzen.

    Vielleicht in Zukunft, wenn ich mal an meiner Site nichts mehr zu basteln habe, falls das jemals eintreten wird :S

  • Sayuchan
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    • 22. Februar 2026 um 14:33
    • #26
    Zitat von ClaudiaBerlin
    1. Das Digial Diary (mein Hauptblog) wird im März 27 Jahre alt. Sämliche Beiträge sind in klassischem HTML geschrieben, durch all die Techniken hindurch, die ich in der Zeit mitgemacht habe. 2006 hab ich alles in WP eingepflegt - und ganz gewiss hab ich nicht vor, all diese alten Einträge "in Blöcke umzuwandeln". Ich müsste händisch nacharbeiten, weil das nicht für alles problemlos funktionieren würde. Kommt nicht in Frage, reiner Lebenszeit-Verlust!

    aber das musst du doch auch gar nicht, das ist alles im Classic Block mit HTML drin und bleibt genau so wie es auch davor ausgesehen hat, meine alten beiträge sind alle nicht geändert, warum auch XD dazu hab ich gar keine Lust. Ich bearbeite nur die, wo ich auch bilder ersetzen muss, weil ich da mir mal die datenbank zerschossen habe (ohne backup xD ) aber sonst bleibt alles im HTML. Die Formatierungen werden ja weiterhin genau so umgesetzt


    und du musst gar nicht immer neue blöcke setzen, ich glaub das sich das mache echt zu schwer vorstellen. ich schreib meine artikel einfach runter, und dann setz ich mal bilder ein, dass muss ich biem html editor auch genau so machen. das sind nicht mehr klicks. du musst nicht für jeden abschnitt neu auf einen block klicken, mit der eingabe-taste und somit neue zeile, hast du einen block, das sieht man so beim schreiben gar nicht. und auf den Blog jetzt auch nicht wirklich. listen genauso. tabellen/spalten gehen auch mit einen klick, wie man es im edirot kennt ect pp XD links mit rechter maustaste mackieren makiern + b für dicke schrift. ich dachte auch WOW ich muss für alles ständig blöcke setzen aber nein. man schreibt einfach so wie man bei word, im classic oder sonst wo auch schreiben würde.

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  • ClaudiaBerlin
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    • 24. Februar 2026 um 14:02
    • #27

    Danke für die Tipps, es scheint ja einiges zu gehen, ohne extra viel Aufwand!

    Dennoch bleibe ich erstmal im Classic Editor, denn nur damit die Interna des Blogs aktuell sind, mach ich keine Lernkurve - und es soll ja alles so bleiben, wie es ist - nur der Code des Themes muss für neuere PHP-Versionen überarbeitet werden.

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  • Lorenzo
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    • 24. Februar 2026 um 14:27
    • #28

    Ja ClaudiaBerlin, wenn du damit zufrieden, ist es natürlich völlig in Ordnung. Du kannst ja immer noch wechseln, wenn der Classic Editor eingestellt wird oder so.

    Grüße,

    Lorenzo

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