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Kommentarregeln in Blogs

  • Teufel100
  • 29. September 2024 um 13:16
  • Teufel100
    Gast
    • 29. September 2024 um 13:16
    • #1

    Wir hatten hier ja schon einmal das Thema zu kritischen Kommentaren. Was ich mich damals schon gefragt habe, ist, ob es nicht vielleicht Sinn ergeben könnte, einfach mal Kommentarregeln zu erarbeiten, die so ein wenig die Leitplanken bilden, wann Kommentare freigegeben werden. Wahrscheinlich gibt es da auch schon verschiedene Versionen, aber vielleicht können wir hier ja mal so eine Sammlung anlegen mit Regeln, die dann auf der eigenen Seite genutzt werden können, aber nicht müssen.

    Mich nervt es nämlich, wenn mir Menschen auf meinen Blog das Gendern verbieten möchten. Ich gehe ja auch nicht in andere Blogs, um dort den Autor*Innen vorzuschreiben, dass sie gefälligst Gendern sollen. Kommentare nicht freizugeben, würde mir wahrscheinlich sehr viel leichter fallen, wenn das vorher schon genau definiert ist. Es soll auch gar nicht so kompliziert werden.

  • Teufel100 29. September 2024 um 23:13

    Hat den Titel des Themas von „Kommentarregeln“ zu „Kommentarregeln in Blogs“ geändert.
  • Lorenzo
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    • 29. September 2024 um 23:58
    • #2

    Gendern zu verbieten ist wirklich lächerlich. Ich gendere ja auch, und zwar aus Prinzip, aber wer das nicht will, bitte schön, aber es einem deswegen zu verbieten, ist unterirdisch!

    Grüße,

    Lorenzo

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  • Sari
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    • 30. September 2024 um 09:41
    • #3

    Hm, ein interessanter Gedanke, da eine Art "Orientierung" zu schaffen. Wobei ich glaube, dass man den für sich individuell dann auch etwas anpassen muss, da jeder ja doch ein etwas anderes Empfinden hat, was ihm unangenehm sein könnte.

    Klar gibt es so wichtige Grundlagen wie:
    Wir bleiben höflich
    Wir bleiben sachlich
    Wir kritisieren fundiert, also gut durchdacht
    Beleidigungen jeglicher Art werden unterlassen usw...

    Diesen Grundlagenkatalog empfinde ich als selbstverständlich im Umgang miteinander.
    Ich gebe Kommentare meist auch nicht frei, wenn sich dahinter offensichtlich eine Werbeadresse verbirgt, die nur auf Klicks aus ist. Oder wenn keine echte Kontaktmöglichkeit vorhanden ist, um Vorwürfe oder Ähnliches persönlich klären zu können. Es steht ja nun mal in den Richtlinien, dass eine Kontaktmöglichkeit vorhanden sein muss (auch wenn sie nur intern zu sehen ist).

    Ich denke auch, man ist als Kommentator Gast auf einem Blog und hat sich entsprechend zu benehmen. Wenn einem der Platz nicht gefällt, kann man auch wieder gehen, anstatt ihn umkrempeln zu wollen. Ein Luxus, denn es doch gibt. Also warum rumtrollen?!

    Also was könnte man in so einen Leitfaden aufnehmen?

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  • Christiane
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    • 30. September 2024 um 10:39
    • #4

    Ich finds schade, dass man sich über solche Regeln Gedanken machen muss. Es gibt sie aber eigentlich jeher schon: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Netiquette

    Meiner Meinung nach sollten sie eine Selbstverständlichkeit sein, aber scheinbar brennen mit manchen die Pferde ab und zu durch.

    Bleibt es an uns Eltern die kommende Internetgeneration (wieder) zu erziehen :D8):S

  • Sari
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    • 30. September 2024 um 10:50
    • #5
    Zitat von Christiane

    Ich finds schade, dass man sich über solche Regeln Gedanken machen muss. Es gibt sie aber eigentlich jeher schon: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Netiquette

    Meiner Meinung nach sollten sie eine Selbstverständlichkeit sein, aber scheinbar brennen mit manchen die Pferde ab und zu durch.

    Bleibt es an uns Eltern die kommende Internetgeneration (wieder) zu erziehen :D8):S

    Oh man, dann muss ich aber erst einmal die aktuelle "Sprache" lernen, denn "Digga", "Alta", "Bro" und all die neuen Verben der Generation will ich ja auch nicht missverstehen... :)

    Aber ja, genau, an die Netiquette habe ich auch gedacht, wobei man sie vermutlich immer etwas anpassen muss an den Zahn der Zeit, der gerade vorherrscht.

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  • Teufel100
    Gast
    • 30. September 2024 um 11:32
    • #6

    Ich bin ja nun auch schon fast zwei Jahrzehnte im Internet unterwegs und habe mich immer gegen solche Regeln entschieden, weil ich halt in den Kommentaren so viele Freiheiten wie möglich geben wollte, aber inzwischen sind wir als Gesellschaft wohl an einem Punkt angekommen, wo die Leitplanken klar definiert werden müssen.

    Das macht mich schon traurig, weil es zeigt, dass wir die grundlegendsten demokratischen Werkzeuge nicht wirklich beherrschen, die aber nötig wären, um in die Diskussion darüber zu kommen, wie unsere demokratische Gesellschaft in Zukunft aussehen soll. Und klar, es geht hier nur um Blogkommentare, aber was hier schon scheitert, kann halt in größeren Zusammenhängen nicht klappen.

  • Runa
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    • 3. Oktober 2024 um 22:58
    • #7
    Zitat von Teufel100

    Kommentare nicht freizugeben, würde mir wahrscheinlich sehr viel leichter fallen, wenn das vorher schon genau definiert ist.

    Aber es ist doch dein Blog. Wenn dir der Kommentar nicht gefällt, aus welchen Gründen auch immer, dann kannst du doch frei entscheiden. Da brauchst auch kein Gewissen in irgendeiner Form haben.

    Leute, die dir an deiner Haustür komisch kommen, lässte doch auch nicht rein, oder? 8)

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  • ClaudiaBerlin
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    • 3. Oktober 2024 um 23:48
    • #8

    Auf meinen Blogs lasse ich direkt kommentieren, weil ich so wenig Hürden wie möglich aufstellen will. Auf kritische Kommentare gehe ich ein, nur absoluter Spam ohne Bezug zum Thema wird gelöscht. Und ich sag auch was, wenn sich mal jemand im Ton vergreift, das kommt aber nur sehr sehr selten vor.

    Digital Diary - Vom Sinn des Lebens zum Buchstabenglück (seit 1999).

  • Sari
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    • 4. Oktober 2024 um 08:35
    • #9
    Zitat von ClaudiaBerlin

    Auf meinen Blogs lasse ich direkt kommentieren, weil ich so wenig Hürden wie möglich aufstellen will. Auf kritische Kommentare gehe ich ein, nur absoluter Spam ohne Bezug zum Thema wird gelöscht. Und ich sag auch was, wenn sich mal jemand im Ton vergreift, das kommt aber nur sehr sehr selten vor.

    Ich hab das so eingestellt, dass Leute, die zum 1. Mal kommentieren, von mir freigegeben werden müssen. Danach können sie jederzeit ohne Moderation kommentieren.

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  • Sari
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    • 4. Oktober 2024 um 08:35
    • #10
    Zitat von Runa
    Zitat von Teufel100

    Kommentare nicht freizugeben, würde mir wahrscheinlich sehr viel leichter fallen, wenn das vorher schon genau definiert ist.

    Aber es ist doch dein Blog. Wenn dir der Kommentar nicht gefällt, aus welchen Gründen auch immer, dann kannst du doch frei entscheiden. Da brauchst auch kein Gewissen in irgendeiner Form haben.

    Leute, die dir an deiner Haustür komisch kommen, lässte doch auch nicht rein, oder? 8)

    Ich sehe das durchaus wie du, kann aber das Bedürfnis nach einem "Rahmenplan" aber verstehen, weil ich finde es auch unnötig, dass ich dann Ärger und Zeit in das Gespame investieren muss. Kommt so ein blöder Kommi, ärgere ich mich halt doch und das nicht nur 2-3 Minuten...

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  • Buchbahnhof
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    • 4. Oktober 2024 um 16:06
    • #11
    Zitat von Sari

    Ich sehe das durchaus wie du, kann aber das Bedürfnis nach einem "Rahmenplan" aber verstehen, weil ich finde es auch unnötig, dass ich dann Ärger und Zeit in das Gespame investieren muss. Kommt so ein blöder Kommi, ärgere ich mich halt doch und das nicht nur 2-3 Minuten...

    Aber die Regeln verhindern doch nicht, dass der blöde Kommentar kommt, oder? Ich meine, wer stänkern will, dem sind die Regeln doch total egal. Und wem sie nicht egal sind, der wird voraussichtlich eh keinen blöden Kommentar abgeben.
    Ich wüsste nicht, wie ich vorher regeln aufstellen sollte/ würde, welchen Kommentar ich freigebe. Das entscheide ich ganz spontan.
    Ich halte es, wie hier schon gesagt wurde, dass ich den ersten Kommentar einer neuen Mailadresse moderiere und wer mir blöd kommt, der wird nicht freigeschaltet. Mein Blog, meine Entscheidung. Da mache ich mir gar keine großen Gedanken drüber, sondern entscheide spontan und situativ.

    LG

  • Sayuchan
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    • 4. Oktober 2024 um 19:28
    • #12
    Zitat von Sari
    Zitat von ClaudiaBerlin

    Auf meinen Blogs lasse ich direkt kommentieren, weil ich so wenig Hürden wie möglich aufstellen will. Auf kritische Kommentare gehe ich ein, nur absoluter Spam ohne Bezug zum Thema wird gelöscht. Und ich sag auch was, wenn sich mal jemand im Ton vergreift, das kommt aber nur sehr sehr selten vor.

    Ich hab das so eingestellt, dass Leute, die zum 1. Mal kommentieren, von mir freigegeben werden müssen. Danach können sie jederzeit ohne Moderation kommentieren.

    Ich habe es wie sari, beim 1. Mal müss der Kommentsr freigegeben werden, danach nicht mehr.ich bin halt auch verantwortlich für das was dort steht, also äußert sich jemand rassistisch oder so will ich das nicht frei auf meiner Seite stehen haben. Man kann als blogbetreiber eben auch für Kommentare zu Verantwortung gezogen werden.

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  • Lorenzo
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    • 4. Oktober 2024 um 19:39
    • #13

    Also, rassistisches Zeug oder Rechtfertigung der AfD geht gar nicht, finde ich. Da bin ich kompromisslos.

    Grüße,

    Lorenzo

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  • Runa
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    • 4. Oktober 2024 um 22:09
    • #14

    Und wie ist denn das, wollt ihr dann diese Regeln auf dem Blog irgendwo aufführen? Soll man das Anhaken müssen, wenn man einen Kommentar schreibt?

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  • Teufel100
    Gast
    • 5. Oktober 2024 um 13:51
    • #15
    Zitat von Runa

    Und wie ist denn das, wollt ihr dann diese Regeln auf dem Blog irgendwo aufführen? Soll man das Anhaken müssen, wenn man einen Kommentar schreibt?

    Einbinden möchte ich die auf jeden Fall, abhaken muss die niemand, aber es gibt dann einen Verweislink, den ich einbringen könnte, wenn wer zu Diskutieren anfängt.

  • Suzu
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    • 5. Oktober 2024 um 15:07
    • #16
    Zitat von Sari
    Zitat von ClaudiaBerlin

    Auf meinen Blogs lasse ich direkt kommentieren, weil ich so wenig Hürden wie möglich aufstellen will. Auf kritische Kommentare gehe ich ein, nur absoluter Spam ohne Bezug zum Thema wird gelöscht. Und ich sag auch was, wenn sich mal jemand im Ton vergreift, das kommt aber nur sehr sehr selten vor.

    Ich hab das so eingestellt, dass Leute, die zum 1. Mal kommentieren, von mir freigegeben werden müssen. Danach können sie jederzeit ohne Moderation kommentieren.

    so löse ich das auch, allerdings ist das glaube ich auch eine Standardeinstellung bei WordPress. Ich habe die nie angepasst.

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  • Suzu
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    • 5. Oktober 2024 um 15:10
    • #17
    Zitat von Lorenzo

    Also, rassistisches Zeug oder Rechtfertigung der AfD geht gar nicht, finde ich. Da bin ich kompromisslos.

    Ganz genau so! Außerdem: mein Blog, meine Hausregeln!

    Zitat von Teufel100
    Zitat von Runa

    Und wie ist denn das, wollt ihr dann diese Regeln auf dem Blog irgendwo aufführen? Soll man das Anhaken müssen, wenn man einen Kommentar schreibt?

    Einbinden möchte ich die auf jeden Fall, abhaken muss die niemand, aber es gibt dann einen Verweislink, den ich einbringen könnte, wenn wer zu Diskutieren anfängt.

    Finde ich einen guten Gedanken. Ich meine mich zu erinner, dass in den frühen Zeiten des Bloggens auch schon mal gesehen zu haben. Wie so ein Hinweis auf die Netiquette (oder war das damals in einem Forum?). Bin mal gespannt, was du zusammenträgst.

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