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Warum bloggt ihr?

  • Anne
  • 8. Oktober 2023 um 08:54
  • Anne
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    • 8. Oktober 2023 um 08:54
    • #1

    Hallo zusammen,

    warum bloggt ihr eigentlich - was motiviert euch, was macht euch daran am meisten Spaß? Oder ist Bloggen für euch vielleicht auch eher ein etwas unliebsames To Do? Erzählt mal. :)


    Viele Grüße
    Anne


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  • Sari
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    • 16. Oktober 2023 um 19:04
    • #2

    Als ich anfing, war es noch ein kleiner Newsbereich auf einer Interseite, wo ich auf Updates etwas ausführlicher hinweisen wollte.
    Mit der Zeit kam der Tagebuchcharakter dazu und ich habe im Laufe der Jahrzehnte (urgs) festgestellt, dass ich ohne einfach nicht kann und will. Wenn ich mir mal eine Auszeit gönne, fehlt es mir recht schnell meinen Kopf von den vielen Gedanken zu befreien.
    Ich sage immer gerne, dass es meine persönliche Form von Therapie ist um den Kopf frei zu bekommen. So sind die Gedanken raus und festgehalten. Natürlich stark zensiert, wenn man es so nennen will, aber ich weiß auch Jahre später noch, wenn ich es lese, worum es in dem Moment ging.
    Gleichzeitig ist es auch eine Form von Erinnerungsalbum. Ich liebe es in den ganzen alten Beiträgen zu stöbern und mich an diese Erlebnisse zu erinnern. Ich halte hier Reisen, Feiern, Ausflüge, Anlässe, aber auch einfach nur den banalen Alltag fest und selbst, wenn das Ganze irgendwann niemanden mehr da draußen interessiert, so ist es doch eine schöne Erinnerung. Daher finde ich es immer etwas schade, wenn ich lese, dass Leute solch ein wertvolles Erinnerungsalbum gelöscht haben.
    Wenn ich mich so durch die Jahre "blättere", dann sehe ich da 20 Jahre Entwicklung. Von der Schülerin, zur Auszubildenden, zur Arbeitnehmerin, Hochzeit, Mutter werden usw... Und manchmal sitze ich da und schüttle den Kopf über mich selbst und meine Gedanken und manchmal erfreue ich mich daran und seufze vor mich hin*lach*.

    Natürlich habe ich auch immer sehr den Austausch von Ideen, Inspirationen, Gedanken, Empfehlungen usw. sehr genossen und geschätzt und das ist wohl das, was einem heute am meisten fehlt, aber ich teile trotzdem gerne Sachen, die mir gefallen oder überzeugt haben oder Ideen, auf die ich durchaus dann auch stolz bin oder denke, davon können auch andere profitieren.

    Ja, so im Groben, glaube ich... es ist schwer das an einem fest zu machen.

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  • Sayuchan
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    • 16. Oktober 2023 um 22:35
    • #3

    Ich habe damals angefangen, um meine erste große Liebe zu verarbeiten. Nach 3,5 Jahren Trennung brauchte ich einen Ort wo ich meine Gedanken los werden konnte. Angefangen habe ich mit dem bloggen auf der me-Seite von einem Chat, ich weiß jetzt nicht, ob es Knuddels war oder noch eher, jedenfalls konnte ich da alles los werden. Danach ging es zu MySpace und von da direkt zu Wordpress mit eigenen Webspace. Puh, das ist alles so lang her 😂 20 Jahre.

    Ich blieb beim Tagebuchbloggen, weil es einfach zu mir passte. Ich merke heute noch wie sehr es mir fehlt, aber ich habe zu viele negative Reaktionen aus meinem näheren Umfeld gehabt, was mir die Lust genommen hat, ich könnte nicht mehr so frei schreiben ohne zu denken 'was wird jetzt hinter deinem Rücken daraus gemacht und erzählt?'

    Daher fing ich das Buchbloggen an. Doch seit der letzten Trennung habe ich irgendwie keine Ruhe mehr zu lesen. Corona hat da noch mehr reingespielt, so dass der Blog nun auch ungenutzt da liegt.

    In den letzten Monaten kam immer mehr der Wunsch wieder zu schreiben, aber mir fehlt einfach der Austausch, die Kommentare. Deine Mail hat mich echt gefreut und das Forum freut mich sehr.

    Aktuell ist es eher eine Todo-Liste die nach mir schreit, als das es Spaß macht , was echt schade ist. Ich hoffe, dass die Lust wieder kommt .

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  • angeltearz
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    • 17. Oktober 2023 um 05:41
    • #4

    Als ich 2008 anfing, wollte ich einerseits zeigen, andererseits für mich sammeln. Was so passierte und was so los war.

    2015 habe ich den Buchblog angefangen, um meine Rezensionen an einen Ort zu haben. Ich liebe Statistiken und so habe ich mir einen Ort geschaffen, wo ich das ausleben kann.

    Mittlerweile ist es ein Ort für mich, der mich an den Alltag hält. 2021 ist was sehr, sehr schlimmes passiert, was mich sehr lange in ein sehr tiefes Loch gezogen hat. Und der Blog hat mich da an meine Routine erinnert. Ich musste Rezensionsbücher lesen, ich musste Rezensieren. Das hat mir extrem geholfen. Auch einer der Gründe, warum ich meinen Blog bisher nicht aufgeben konnte.

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  • Sari
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    • 17. Oktober 2023 um 09:55
    • #5
    Zitat von Sayuchan

    Ich blieb beim Tagebuchbloggen, weil es einfach zu mir passte. Ich merke heute noch wie sehr es mir fehlt, aber ich habe zu viele negative Reaktionen aus meinem näheren Umfeld gehabt, was mir die Lust genommen hat, ich könnte nicht mehr so frei schreiben ohne zu denken 'was wird jetzt hinter deinem Rücken daraus gemacht und erzählt?'

    In den letzten Monaten kam immer mehr der Wunsch wieder zu schreiben, aber mir fehlt einfach der Austausch, die Kommentare. Deine Mail hat mich echt gefreut und das Forum freut mich sehr.


    Also bei mir wissen nach wie vor nicht alle, dass ich diesen Blog habe. Manche wissen es durch Instagram, weil sie mir da folgen und ich ja doch dann und wann darauf hinweise, aber da ich schon immer nie alles verbloggt habe und viel mit Anspielungen arbeite, konnte man mir da auch keinen Strick draus drehen. Ich würde einfach mal wieder drauf los schreiben. Den Kopf leeren und schauen, was passiert. Und sich eben auch mit dem Gedanken anfreunden, dass man es mehr für sich als für die Menschen da draußen macht, also nicht unbedingt immer mit Feedback rechnet. Mir tut einfach das Schreiben an sich sehr gut.

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    • 17. Oktober 2023 um 09:56
    • #6
    Zitat von angeltearz

    Und der Blog hat mich da an meine Routine erinnert. Ich musste Rezensionsbücher lesen, ich musste Rezensieren. Das hat mir extrem geholfen. Auch einer der Gründe, warum ich meinen Blog bisher nicht aufgeben konnte.

    Ich würde so etwas auch niemals löschen. Da steckt ganz viel von uns drin! Und das ist einfach ein wichtiger Bestandteil von uns, der uns geformt hat. Ich finde auch, dass der Blog zu einer gewissen Routine verhilft.

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    • 18. Oktober 2023 um 00:09
    • #7
    Zitat von Sari

    Also bei mir wissen nach wie vor nicht alle, dass ich diesen Blog habe. Manche wissen es durch Instagram, weil sie mir da folgen und ich ja doch dann und wann darauf hinweise, aber da ich schon immer nie alles verbloggt habe und viel mit Anspielungen arbeite, konnte man mir da auch keinen Strick draus drehen. Ich würde einfach mal wieder drauf los schreiben. Den Kopf leeren und schauen, was passiert. Und sich eben auch mit dem Gedanken anfreunden, dass man es mehr für sich als für die Menschen da draußen macht, also nicht unbedingt immer mit Feedback rechnet. Mir tut einfach das Schreiben an sich sehr gut.

    Mittlerweile kennt meine Firma auch den Blog 😅

    Ein Teil meiner Fam ist net so begeistert und hat gerne auf Familienfeiern drüber her gezogen. Teils echt nicht schön. Hab zwar mit den Teil nichts mehr zu tun, aber 'stalken' und mit Familie, die nix damit zu tun hat, drüber reden und teils belästigen 🤷🏼‍♀️

    Ich habe nie Namen genannt oder so. Kooperationen war nur schnorrwrei genauso reziexemplare ect pp.

    Mein Blog war ne Zeit einfach etwas um Gedanken bjrn zu sortieren, aber joar. Mal segen ob ich ne Routine rein bekomme 😊

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    • 18. Oktober 2023 um 05:51
    • #8
    Zitat von Sari

    Also bei mir wissen nach wie vor nicht alle, dass ich diesen Blog habe. Manche wissen es durch Instagram, weil sie mir da folgen und ich ja doch dann und wann darauf hinweise, aber da ich schon immer nie alles verbloggt habe und viel mit Anspielungen arbeite, konnte man mir da auch keinen Strick draus drehen. Ich würde einfach mal wieder drauf los schreiben. Den Kopf leeren und schauen, was passiert. Und sich eben auch mit dem Gedanken anfreunden, dass man es mehr für sich als für die Menschen da draußen macht, also nicht unbedingt immer mit Feedback rechnet. Mir tut einfach das Schreiben an sich sehr gut.


    Bei mir wissen es mittlerweile alle. In der Familie und in der Firma. Aber das ist okay. Die Meisten ignorieren es, weil sie damit einfach nichts anfangen können.

    Das einfach drauf los schreiben wie im Tagebuch, fehlt mir auch total. Das werde ich allerdings nicht mehr machen. Denn das war einer der Gründe, warum es Blogschaefchen nicht mehr gibt. Es wurde gegen mich verwendet und das obwohl ich nichts und niemanden direkt angesprochen habe.

    Zitat von Sari

    Ich würde so etwas auch niemals löschen. Da steckt ganz viel von uns drin! Und das ist einfach ein wichtiger Bestandteil von uns, der uns geformt hat. Ich finde auch, dass der Blog zu einer gewissen Routine verhilft.

    Das kommt wirklich drauf an. Von Blogschaefchen habe ich nur ein paar alte Rezensionen mitgenommen. Sonst gar nichts.

    Bei "angeltearz liest" ist die Hemmschwelle viel höher. Ich glaube, hier hätte ich sehr viel gerettet und offline gespeichert... :D

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  • Anne
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    • 18. Oktober 2023 um 06:38
    • #9
    Zitat von Sari

    Den Kopf leeren und schauen, was passiert. Und sich eben auch mit dem Gedanken anfreunden, dass man es mehr für sich als für die Menschen da draußen macht, also nicht unbedingt immer mit Feedback rechnet. Mir tut einfach das Schreiben an sich sehr gut.

    Das ist tatsächlich auch mein Hauptbeweggrund zum Bloggen... Schreiben, um meine eigenen Gedanken zu sortieren. Selbst wenn es ein eher fachlicher Beitrag wird; ich mag diesen Prozess so sehr, aus einem eher vagen Sammelsurium an Ideen, Stichworten und Erfahrungen in meinem Kopf einen zusammenhängenden Text zu formulieren, der dann bestenfalls auch noch anderen weiterhilft.
    Ich hab schon vor dem Internet (damals... auch noch die Dinosaurier durch die Wälder streiften... ^^) immer viel Tagebuch geschrieben und auch Kurzgeschichten - das Schreiben gehört einfach zu mir.

    Ich mag es auch total gern, durch die alten Beiträge zu stöbern... so richtig vollständig ist das bei mir durch die ganzen Blogumzüge ja leider nicht, aber allein die Fotos und Emotionen aus der Hausbauphase sind schon etwas, was ich ohne den Blog nicht mehr so präsent hätte.


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  • Sari
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    • 18. Oktober 2023 um 08:52
    • #10

    Theoretisch würde ich ja sagen, lasst die Leute reden. Meist tun sie das ja nur, weil sie tatsächlich einfach nichts damit anfangen können und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. In der Praxis weiß ich aber nur zu gut, dass es immer leicht daher geredet ist, über solchen Dingen zu stehen, weil sie einen eben doch belasten. Und wie man so etwas gegen einen verwenden kann ist mir sowieso ein Rätsel. Aber das denke ich so oft auch in anderen Bereichen. Leben und Leben lassen ist für viele einfach gedanklich ein Buch mit sieben Siegeln. Sehr schade, denn es hat euch ja auch sehr beschnitten in eurem freien Denken.

    Ich bin froh, dass das bei mir nie so ausgeartet ist. Ab und an wussten Kollegen von dem Blog oder manche Eltern haben ihn dann halt mal gefunden, weil klar wirst du gefunden, wenn man deinen Namen googelt *lach*. Lässt sich nicht vermeiden und dann kamen sie und sagten "Ich hab neulich deinen Blog gelesen". Das war mir im ersten Moment immer total unangenehm und ich habe auch immer gemerkt, dass mich das in den nächsten Wochen unbewusst sehr eingeschränkt hat, weil ich wieder mehr darauf geachtet habe was ich wie schreibe...

    Ich sag mal so: Ich hänge es halt nicht an die große Glocke. Ich schreibe immer so, dass sich die Leute nur angesprochen fühlen, wenn sie in der Lage sind zwischen den Zeilen zu lesen und immer recht oberflächlich und so, dass ich Dinge, die niemanden etwas angehen auch weg lasse oder dann sehr kryptisch werde. Damit fuhr ich in den 20 Jahren eigentlich ganz gut.


    Hach, alles irgendwie immer nicht so einfach. Aber ich liebe es... nach wie vor...

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  • hanghuhn
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    • 20. Oktober 2023 um 13:17
    • #11

    tja, gute Frage – warum blogge ich?

    Angefangen hat es damals (also vor fast 20 Jahren) als öffentliches Tagebuch, um meine Gedanken und Gefühle rauszuschreien oder so ähnlich. Heute würde ich den Blog nicht mehr so nutzen, wie ich es damals getan habe.

    Im Laufe der Jahre hat sich ja auch das Thema Datenschutz und Privatsphäre immer weiter entwickelt und es ist immer wichtiger geworden. Deshalb gebe ich nicht an, wo genau ich arbeite, ich poste keine Fotos (mehr) von mir, zeige auch nicht, wie es im Haus aussieht und vom Garten gibt es auch höchstens nur kleine Ausschnitte zu sehen. Ich erwähne ab und zu meinen Mann, habe auch sicher vor 4 Jahren erwähnt, dass wir geheiratet haben, aber mehr dazu gibt es nicht zu lesen. Kinder haben wir (noch) nicht, aber wenn, würde ich sie natürlich nicht namentlich und/oder mit Foto erwähnen/zeigen. Ich finde, so wie Sari das handhabt sehr gut.

    In meinem Blog habe ich meine Ausbildung erwähnt früher, aber nicht genau erzählt, wo ich sie gemacht habe. Das Thema Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gab es auch, dann später das Studium. Man kann im Blog lesen, was ich studiert habe, d. h. man weiß auch, wo ich es studiert habe. Was logisch ist, wenn man auch weiß, wo ich wohne. :D

    Persönliche Themen kann und sollte man ansprechen, wenn es andere auch interessieren kann und auch ... dings ... awareness fördert. Das Thema psychische Erkrankungen z. B. Vor 20 Jahren war es noch eher verpönt, darüber zu bloggen geschweige denn zu reden. Heute ist das zum Glück ganz anders. Aber sobald man andere Personen mit einbezieht oder über Dinge erzählt, die man vielleicht noch nicht mal den engsten Freunden erzählen würde, hört es dann wirklich auf.

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  • Sari
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    • 20. Oktober 2023 um 16:46
    • #12
    Zitat von hanghuhn

    Angefangen hat es damals (also vor fast 20 Jahren) als öffentliches Tagebuch, um meine Gedanken und Gefühle rauszuschreien oder so ähnlich. Heute würde ich den Blog nicht mehr so nutzen, wie ich es damals getan habe.

    Ja, man schaut schon genauer drauf, welches Ausmaß das alles annimmt und wie tief es geht. Vor 20 Jahren schrieb ich auch noch alles mögliche, worüber ich heute teilweise nur schmunzeln kann

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  • ElenasZeilenZauber
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    • 20. Oktober 2023 um 20:13
    • #13
    Zitat von angeltearz

    Bei mir wissen es mittlerweile alle. In der Familie und in der Firma. Aber das ist okay. Die Meisten ignorieren es, weil sie damit einfach nichts anfangen können.

    Das einfach drauf los schreiben wie im Tagebuch, fehlt mir auch total. Das werde ich allerdings nicht mehr machen. Denn das war einer der Gründe, warum es Blogschaefchen nicht mehr gibt. Es wurde gegen mich verwendet und das obwohl ich nichts und niemanden direkt angesprochen habe.

    Bei mir wissen auch alle von meinem Blog - manche gucken rein, andere nicht. Aber häufig werde ich mit Kommentaren zu einem Post überrascht. Da wundere ich mich dann, wer welchen Post gelesen hat.

    Und Tagebuch schreibe ich offline - noch so richtig mit der Hand. Total retro 8o


    Und was Annes Frage betrifft: Vor Urzeiten war ich Teil eines Podcasts und bin dann ausgestiegen, weil ich mich beruflich umorientierte und mir nicht der Kopf danach stand. Doch immer wieder kamen Autoren und Autorinnen auf mich zu und fragten mich, warum ich meine Rezis nur noch auf den Plattformen poste. Irgendwann gab es dann ZeilenZauber als eigene Seite auf Facebook und das reichte mir dann nicht mehr und ich wollte mehr zeigen und machen. Das habe ich dann 2016 auf blogspot realisiert und jetzt gehört es iwie dazu.

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  • Anjaliebt
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    • 11. Februar 2024 um 11:00
    • #14

    Warum blogge ich?

    Das ist tastsächlich eine sehr gute Frage. Einerseits mache ich es, weil mich das Bloggen interessiert, ich dadurch nette Leute kennen lerne und anderseits mache ich es auch, um Freude dran zu haben und meine Grammatik sowie Rechtschreibung verbessern kann.

    Ich blogge ja, wie ihr auch, schon ganz lange und ich kann es mir nicht vorstellen, damit aufzuhören. Es würde einfach was fehlen.

    Zwar hatte ich ne längere Blog Pause, bevor ich Sternkonfetti erstellte, aber ganz aufhören? Puh.


    Bloggen macht einfach Spaß. Zwar habe ich manchmal Probleme bei der Themenfindung, aber wenn erstmal ein Thema da ist, dann sprudelt es vor Ideen. :D

  • May
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    • 13. Februar 2024 um 18:57
    • #15

    Ich bin seit 2009 im Netz unterwegs. Hatte zwei kleine Blogs, einen bei blogieren (Bloganbieter von "forumieren") wo ich Zeichnungen reingestellt habe. Dann hatte ich noch kurz einen Blog bei Wordpress.com wo ich über meinen Alltag berichtet habe. Den Blog gibts sogar noch, aber es ist echt peinlich was ich als 15/16jährige da geschrieben habe :D

    Dann habe ich in einem Klinikaufenthalt 2015 auf meinem selbst gehosteten Blog bei Netcup mit Wordpress begonnen.
    Mittlerweile habe ich über 400 Beiträge dort geschrieben und auch Infos, Hilfen und Rezensionen veröffentlicht.

    Ich blogge, weil ich Aufklären möchte und über mich und meinen Alltag berichten möchte.

  • sandhoferlitter
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    • 6. Juni 2025 um 17:11
    • #16

    Ursprünglich stand der Gedanke dahinter, ein Forum für Literatur zu haben, in dem Dinge etwas gründlicher besprochen würden. Nachdem ein Gratis-Anbieter plötzlich aufhörte, war es logisch, dass wir uns eine eigene Domain suchten und einen eigenen Host. Bald entstand der Wunsch, dass gewisse Beiträge länger greifbar bleiben sollten und nicht im Wust von Forenbeiträgen untergehen. Nach einigen Tests entschieden wir uns für WordPress, dass damals noch übersichtlich und bei unserem Host schon vorinstalliert war. Seither füllen wir das Ding regelmässig. ;)

    Blog: litteratur.ch

    Mastodon: @sandhoferlitter@troet.cafe

  • Kuechenlatein
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    • 6. Juni 2025 um 20:47
    • #17

    Ich fand das 2005 unheimlich spannend, das einmal auszuprobieren und außerdem wollte ich bei einem Blog-Event mitmachen. Außerdem hat so'n Rezeptblog den Vorteil, dass die Rezepte für jeden einsehbar sind, der dich dafür interessiert.

    Ich begann auf einer kostenlosen, nicht mehr existenten Plattform, bis ich 2013 bei selbst gehostetem Wordpress mit eigener Domain gelandet bin.

    Mein Antrieb: Ich möchte zeigen, dass selber machen meistens besser ist als das, was uns die Nahrungsmittelgiganten verkaufen wollen. Erst um meine Kinder zu bewussten Konsumenten zu erziehen, dabei bin ich geblieben. Diesen Monat wird das Blog 20😉

    Blog:

    https: //kuechenlatein.com

    Mastodon: https://fnordon.de/@kuechenlatein

  • Gerhard
    Gast
    • 8. Juni 2025 um 00:15
    • #18

    Das frage ich mich des öfteren.

    Antworten gibt es natürlich:

    1) Bloggen schärft den Schreibstil!

    2) Ich möchte meine Keramik und meine Insektenfotos zeigen.

    2) funktioniert weitestgehend, weil ich bei meinem kleinen Bloggerkreis auch immer bei deren Beiträgen kommentiere. Da geht es um Natur (in etwa 3, 4 Fällen), um Lyrik und Schreibe und um andere Liebhaberei.
    Könnte ich meineMakro-Fotos nicht zeigen, würde mein Interesse am Fotografieren wohl nachlassen.
    Ich habe ja seit 8 Jahren 500.000 Fotos geschossen. Es gibt zwar einen Schmetterlingskreis des NSB, wo ich etwas zeigen könnte, aber da liegt der Fokus auf Falter. Und die sucht man gewöhnlich an sehr exotischen Plätzen - wozu ich nicht bereit bin.

    Keramikausstellungen offline mache ich zwar mit meiner Frau, aber das Interesse ist überschaubar. Im Grunde kreiere ich Keramik für mich alleine.
    Noch schlechter sieht es mit Schach aus, meiner 3ten Leidenschaft. Das spricht weniger als 1% an, deshalb blogge ich sehr selten über Schach.

    Über Politik und Gesellschaft, Geschichte ect blogge ich wenig bis nichts, weil es da profunde Blogger gibt, deren Wissen und Engagement ich nicht aufbringen kann.

    Im Prinzip ist Bloggen ein sehr auslaufendes Modell.

  • Martha
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    • 8. Juni 2025 um 08:27
    • #19

    Über meine Gründe für das aktuelle Blogprojekt habe ich mich mal hier ausgelassen:

    #pmdd26 – Warum es diesen Blog gibt | Bunte Küchenabenteuer
    Es wird Zeit, dass ich euch mal erzähle warum es diesen Blog überhaupt gibt. "Just for fun"? Ja, auch. Aber tatsächlich hat dieser Blog hier eine Aufgabe für…
    bunte-kuechenabenteuer.de

    Abseits von dem was da steht ist es halt auch schön als Alleinstehende Person jemanden am Essen "teilhaben" zu lassen. Das ist dann die Garantie dafür, dass ich mir wenigstens ein bisschen Mühe beim Kochen und Backen gebe.^^

    Ganz generell habe ich das Bloggen anno dazumal einfach als Hobby für mich entdeckt. Es war und ist ein Ventil und eine Möglichkeit manche Gedanken zu verarbeiten.

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