Ich bin noch nicht so alt, aber ich hoffe dass ich auch Mal so alt werde und dann auch noch fit bin und das Leben genießen kann. Meine Oma und Großtnte (mütterlicherseits) hatten beide Demenz. Keine schöne Krankheit. Ich weiß noch bei meiner Großtante sie wurde von meinen Eltern gepflegt, da war ich Teenager und hatte auch mitgeholfen und die Nachmittage/Abende anders verbracht als andere Teenager. Meine Großeltern (Väterlicherseits) sind noch fitter, aber langsam kommen da auch die ein oder anderen Wehwehchen, da macht man sich dann schon hin und wieder Sorgen. Aber manchmal glaube ich machen sie sich um mich mehr Sorgen, da ich obwohl ich noch jung bin auch nicht der gesündeste Mensch bin. Sie sind aber für mich auch wie Eltern, da ich viel Zeit bei ihnen verbracht habe als Kind und Teenager und noch heute immer gerne bei ihnen bin. Meine Eltern und Großeltern sind für mich die wichtigsten Menschen in meinem Leben.
Älter werden - eine Herausforderung?
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Fred/Methusalem -
4. Juni 2025 um 11:07
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Meine liebe Mutter ist nur 2 Jahre jünger als du, @Fred. Einer ihrer Lieblingssprüche ist
"Alt werden ist nichts für Feiglinge"
Da ist sehr viel Wahres dran. Ich wünsche ihr, dir und uns allen, dass wir bis ins hohe Alter stets mutig bleiben. 💪
Ja, das stimmt und ich hoffe sehr, dass dein Wunsch in Erfüllung geht und wir nicht verzagen und resignieren.
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Fred: Mein Motto: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt" (J. Ringelnatz).
Das ist wirklich ein probates Mittel, Fred, um gut durchs Leben zu kommen.
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Früher, wo ich noch in den Zwanzigern war, fiel es mir extrem schwer. Nun bin ich 36 Jahre und habe es einfach hingenommen.
Wir können es eh nicht ändern, älter werden wir sowieso.
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Früher, wo ich noch in den Zwanzigern war, fiel es mir extrem schwer. Nun bin ich 36 Jahre und habe es einfach hingenommen.
Wir können es eh nicht ändern, älter werden wir sowieso.
Natürlich können wir das Älterwerden nicht ändern. Mich interessiert jedoch, wie andere damit umgehen. Ob sie resignieren oder sich "kreativ" verhalten.
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Älter werden ist eine Sache der eigenen Haltung
Älter werden ist ein natürlicher Prozess, der mit zunehmendem Alter auftritt und Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen und dem Gesundheitszustand mit sich bringt.
Mein Fazit fällt eindeutig aus
Multiple Sklerose im Alter bringt zwar besondere Herausforderungen mit sich, doch mit der richtigen Behandlung, Anpassungen im Lebensstil und Unterstützung ist es möglich, weiterhin ein erfülltes Leben zu führen. Es ist entscheidend, aktiv an der eigenen Gesundheitsvorsorge teilzunehmen und die verfügbaren Ressourcen zu nutzen, um die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.
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Meine Eltern sind Jahrgang 46 und 41. Als Tochter stecke ich nun nicht in ihnen drin, daher kann ich dir nur das beschreiben was sie mir zeigen.
Ich habe den Eindruck, dass sie mit dem Älter werden ganz gut zurecht kommen. Sie sind weiterhin relativ aktiv für ihre Verhältnisse aber sie merken eben auch wenn das Alter Grenzen setzt. Wunden heilen nicht mehr so schnell, Unfälle passieren häufiger, und manchmal ist die Idee gut, aber der Körper zu langsam oder eben nicht mehr so schnell wie er mal war.
Aber sie suchen sich ihre Wege. Wenn der Körper Grenzen aufzeigt, dann versuchen beide eben eine leichtere Aktivität.
Es freut mich besonders, dass beide immer noch aktiv ihren Gemeindebrief gestalten und das auch gerne machen. Das war vor einigen Jahren immer nur "das Ding" meiner Mutter. Mein Vater ist dann vor ein paar Jahren mit eingestiegen. Damit haben sie einmal im Quartal für ein paar Wochen zum Einen viele Kontakte und zum Anderen eine schöne kreative Aufgabe.
Vielleicht findet sich hier noch jemand in deinem Alter für den Austausch.
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Martha Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Ich freue mich mit dir, dass deine Eltern noch so aktiv sind.
Vielleicht findet sich hier noch jemand in deinem Alter für den Austausch.
Darüber würde ich mich natürlich sehr freuen.
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MS.Powerman Danke für dein "Fazit". Du hast die Herausforderung, die das Älterwerden mit sich bringt, auf deine ganz spezielle Weise angenommen. Toll !
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Ich kenne jemand in deinem Alter, Fred.
Diese Frau sorgt für ihre Gesundheit auf vielfältige Weise. Ohne deswegen zum Sektierer zu werden. Sie geht z.b. zum Osteopathen, der sehr erstaunliche Möglichkeiten hat, ihre Beschwerden zu lindern. Dann hat sie eine Ärztin der Naturmedizin, zu der sie regelmässig geht, neben der Hausärztin.
Trotz mancher Einschränkungen körperlicher Art "lässt sie sich nicht lumpen", packt an wie eine Junge. Sie will eben wissen, daß sie manches noch gut kann. Die berühmte Selbstwirksamkeit.
Jammern findet bei ihr nicht statt. Sie ist aber deswegen nicht hart gegen sich.
Wichtig ist die Neugier! Die Neugier sollte man nie verlieren. Sie hat sich kürzlich anstecken lassen, vielleicht Akido zu lernen.
Über den Tod redet sie nicht, er ist ihr nicht gegenwärtig. Ich denke, sie stellt sich ihm, wenn es dann so weit ist.
Nun lobe ich hier nicht den Menschen, sondern zeige nur auf, wie es bei ihr abläuft.
Soviel erstmal.
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@Fred: Meine Frage nach dem Hörgerät hast du vergessen - oder bewusst ignoriert? Wenn du nicht drüber reden willst, ists auch ok!
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@Gerhard Hallo Gerhard,
danke für deinen Beitrag. Es ist schön zu lesen, dass meine Altersgenossin noch so fest und mit beiden Beinen im Leben steht. Und ja, die Neugier sollte man nie verlieren!
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ClaudiaBerlin Hallo Claudia,
bitte entschuldige mein Versäumnis.
Ja, ich trage schon seit etlichen Jahren Hörgeräte. Am Anfang waren es die klassischen "Hinter dem Ohr". In der Corona-Zeit ist mir dann beim Abnehmen der Maske versehentlich und zunächst unbemerkt das rechte Gerät verloren gegangen. Ich habe mich dann entschieden, es einmal mit der wesentlich kleineren, fast unsichtbaren allerdings doppelt so teuren Version "Im Ohr" zu versuchen.
Völlig zufrieden war und bin ich allerdings mit den Geräten nicht. Mal abgesehen von den meiner Meinung nach unverhältnismäßig hohen Preisen, ist die von den Herstellern suggerierte Super-Hörqualität nach meinen persönlichen Erfahrungen eine Fata Morgana. Besonders beim Telefonieren, TV und Radio gibt es Probleme, die nur sehr eingeschränkt mit entsprechenden Programmen - insbesondere bei den "Im Ohr-Geräten" - zu korrigieren sind.
Mein Fazit: Hörgeräte sind und bleiben wohl immer nur ein Notbehelf. -
Das ist ein interessantes Thema und ich habe Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen.
Ich bin mit 56 sicher weit davon entfernt "alt" zu sein. Trotzdem kann ich der Mutter von Eddy nur zustimmen."Alt werden ist nichts für Feiglinge"
Das gilt besonders mit einer Hypochondrie. Früher konnte ich die schlimmen Krankheiten, die ich an oder in mir vermutete, mit dem Argument "da biste zu jung für" verdrängen. Das wird natürlich immer schwieriger.
Mittlerweile bin ich deswegen aber in einer Therapie. Denn natürlich zwickt und zwackt es hier und da schon mal. Zumal ich lange Raubbau mit meinem Körper betrieben habe, alleine fast 40 Jahre rauchen. Seit September bin ich davon weg und es sind schon spürbar Verbesserungen zu bemerken. Dazu kommt, dass ich vor vier Jahren das Radfahren wieder für mich entdeckt habe, zumindest mit dem E-Bike. Aber ich merke, wie gut mir das tut.
Trotzdem, irgendwas ist immer, was meinen Kopf beschäftigt. Geschwollene Knöchel am Abend -> mindestens eine Herzinsuffizienz (dabei haben das sehr viele Menschen, also die geschwollenen Knöchel nach 8 Stunden am Schreibtisch). Oder die Schmerzen an den linken Rippen, nach einer Überanstrengung der Muskeln - Herzinfarkt (dabei sind die von Bewegungen abhängig). Oder Herzstolperer - ganz schlimm (und genauso harmlos).
Natürlich ist alles ärztlich abgeklärt, EKG Top, Blutdruck OK, Blutwerte alle in Ordnung. Nur will mein Kopf es nicht verstehen.
Worauf ich damit hinaus will, das kann noch spannend werden in den nächsten Jahren, wenn die Therapie für die Hypochondrie nicht zur Besserung führt. -
Herr Tommi
ZItat: "Worauf ich damit hinaus will, das kann noch spannend werden in den nächsten Jahren, wenn die Therapie für die Hypochondrie nicht zur Besserung führt."Ich denke, dass das Älterwerden auch dann spannend wird, wenn die Hypochondrie-Therapie wider Erwarten erfolglos bleiben sollte. Umso wichtiger ist es deshalb, aktiv zu bleiben. Und da ist Radfahren schon mal eine gute Lösung. Viel Erfolg!
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Das ist ein interessantes Thema und ich habe Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen.
Ich bin mit 56 sicher weit davon entfernt "alt" zu sein. Trotzdem kann ich der Mutter von Eddy nur zustimmen."Alt werden ist nichts für Feiglinge"
Das gilt besonders mit einer Hypochondrie. Früher konnte ich die schlimmen Krankheiten, die ich an oder in mir vermutete, mit dem Argument "da biste zu jung für" verdrängen. Das wird natürlich immer schwieriger.
Mittlerweile bin ich deswegen aber in einer Therapie. Denn natürlich zwickt und zwackt es hier und da schon mal. Zumal ich lange Raubbau mit meinem Körper betrieben habe, alleine fast 40 Jahre rauchen. Seit September bin ich davon weg und es sind schon spürbar Verbesserungen zu bemerken. Dazu kommt, dass ich vor vier Jahren das Radfahren wieder für mich entdeckt habe, zumindest mit dem E-Bike. Aber ich merke, wie gut mir das tut.
Trotzdem, irgendwas ist immer, was meinen Kopf beschäftigt. Geschwollene Knöchel am Abend -> mindestens eine Herzinsuffizienz (dabei haben das sehr viele Menschen, also die geschwollenen Knöchel nach 8 Stunden am Schreibtisch). Oder die Schmerzen an den linken Rippen, nach einer Überanstrengung der Muskeln - Herzinfarkt (dabei sind die von Bewegungen abhängig). Oder Herzstolperer - ganz schlimm (und genauso harmlos).
Natürlich ist alles ärztlich abgeklärt, EKG Top, Blutdruck OK, Blutwerte alle in Ordnung. Nur will mein Kopf es nicht verstehen.
Worauf ich damit hinaus will, das kann noch spannend werden in den nächsten Jahren, wenn die Therapie für die Hypochondrie nicht zur Besserung führt.Hyopchondrie kenne ich auch, mein ganzes Leben. Bin 15 Jahre älter.
Aktiv sein ist da schon mal eine gute Lösung!
Nicht unterkriegen lassen
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Aktiv sein ist da schon mal eine gute Lösung!
Nicht unterkriegen lassenDas hilft mir tatsächlich sehr. Wenn ich dann mal 50 Kilometer mit dem Rad fahre merke ich, ich kann nicht schwer krank sein. Und mein Kopf hat keine Zeit sich auf kleine Zwickerlein zu konzentrieren und Katastrophen-Szenarien zu basteln.
Bist oder warst Du damit in Therapie - gerne auch per PN hier. -
Aktiv sein ist da schon mal eine gute Lösung!
Nicht unterkriegen lassenDas hilft mir tatsächlich sehr. Wenn ich dann mal 50 Kilometer mit dem Rad fahre merke ich, ich kann nicht schwer krank sein. Und mein Kopf hat keine Zeit sich auf kleine Zwickerlein zu konzentrieren und Katastrophen-Szenarien zu basteln.
Bist oder warst Du damit in Therapie - gerne auch per PN hier.Ja, ich war in Therapie. Wegen verschiedenen Dingen.
Auch wegen einer stupenten Zwangskrankheit (habe ich den Herd ausgemacht?!).
Doch geholfen hat mir letztlich eine gewisse Gelassenheit.
Zwangssymptome tauchen ab und an auf, das geht ja nie ganz weg, ich gebe nicht mehr viel drauf.
Ich denke, aktives Leben ist der beste Schutz gegen übertriebene Angst.
Es ist gut, daß Du einen Begleiter hast, also einen Therapeut, der um diese Dinge weiß. Aber auch Therapeuten sind nicht gefeit gegen "nervöse Störungen". Hier in Würzburg ist gerade eine Stelle entstanden, an der sich Therapeuten wenden können.Zuversicht und Gelassenheit.
Man muß die Ängste wie Schmerzen ansehen. Die gehen ja auch nie ganz weg, wie meine Nervenschmerzen im Fuß, die ich jetzt fast 40 Jahre habe. Aber diese Nervenschmerzen sind wahrlich ein Klacks gegen das, was andere haben.
Was ist PN?!
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Inzwischen haben sich hier zum Thema "Älter werden - eine Herausforderung?" schon viele Mitglieder geäußert und mir fällt auf, dass davon nur ein verschwindend geringer Anteil zur Generation 70+ zählt. Daher habe ich heute eine Bitte an die Administration/Moderation. Könnt ihr das hier einmal etwas näher aufschlüsseln. Mit anderen Worten. Es geht um die Anzahl der Bloghexen-Mitglieder mit 70 Jahren und älter. Es wäre auch ganz interessant für mich zu erfahren, ob ich (Jahrgang 1938) womöglich der älteste bin und wie hoch der Prozentsatz der Generation 70+ im Verhältnis zu den jüngeren Jahrgängen ist. Vielen Dank im Voraus!
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Als Jahrgang '87 falle ich aus deiner Zielgruppe ein wenig raus, ähnlich wie MS.Powerman lebe ich aber halt auch mit dem ein oder anderen chronischen Zipperlein. Ich bin dabei definitiv der Typ "Workarounds finden, um Dinge trotzdem hinzubekommen", anstatt sie einfach als "geht nicht mehr" bleiben zu lassen. Ich vermute mal, dass ich mit altersbedingten Einschränkungen auch nicht viel anders umgehen werde, solange mir die Dinge noch wichtig sind und am Herzen liegen. Bei der ein oder anderen Sache kann ich mir aber auch durchaus vorstellen, dass ich irgendwann an den Punkt komme, sie als "hab ich lange genug gemacht, brauch ich mir nicht mehr anzutun" abzuhaken und stattdessen andere Beschäftigungen zu finden.
Ich find's auf jeden Fall klasse, wenn man so wie du offen bleibt für Neues, in den Austausch geht und sich auch mit neuen Technologien auseinandersetzt, anstatt sie von vornherein abzutun.
Inzwischen haben sich hier zum Thema "Älter werden - eine Herausforderung?" schon viele Mitglieder geäußert und mir fällt auf, dass davon nur ein verschwindend geringer Anteil zur Generation 70+ zählt. Daher habe ich heute eine Bitte an die Administration/Moderation. Könnt ihr das hier einmal etwas näher aufschlüsseln. Mit anderen Worten. Es geht um die Anzahl der Bloghexen-Mitglieder mit 70 Jahren und älter. Es wäre auch ganz interessant für mich zu erfahren, ob ich (Jahrgang 1938) womöglich der älteste bin und wie hoch der Prozentsatz der Generation 70+ im Verhältnis zu den jüngeren Jahrgängen ist. Vielen Dank im Voraus!
Das kann ich dir tatsächlich auch nicht sagen - es mag ja nicht jeder sein Alter im Profil angeben. Du kannst aber gerne mal die Mitgliederliste durchstöbern; wer es angegeben hat, dessen Alter findest du dort direkt nach dem Geschlecht unter dem Namen.
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