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Ein Blog mit Hintergedanken

  • Daira
  • 31. Juli 2026 um 16:33
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    Daira
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    • 1. August 2026 um 21:34
    • #21

    minna
    Danke, dass Du nachfragst. Mit Hintergedanken meine ich zusätzliche Bedeutungsebenen, die ein Text aus dem Zusammenhang haben kann. Beispielsweise gibt es in meinen Romanen immer mindestens zwei Bedeutungsebenen.

    • Ebene 1: Der Kriminalfall
      Ebene 2: Eine sozialkritische Komponente, die sehr oft mit dem Täter zu tun hat. Frauenhass, Hass auf das, was einem fremd ist, Angst vor dem Alleingelassenwerden, Gender-Pay-Gap, Frauenrolle im Alltag, Machtmissbrauch etc.
      Ebene 3: Ist meiner Ansicht nach die schwierigste. So zu schreiben, dass Du die Leser abholst, wirklich selbst über das Gelesene nachdenken zu wollen.

    Bei meinen Blogartikeln gibt es diese drei Ebenen auch immer.

    • Ebene 1: Das offensichtliche Artikelthema aus der Überschrift
    • Ebene 2: Der Grundgedanke der Lesereise (also Artikelserie), der dem Artikel zugrunde liegt. Die Beispiele, die ich jetzt bringe, sind sehr speziell, weil sie die Grundlagen meiner Vergrößerungsgläser, durch die ich die Welt betrachte, mehr oder weniger erklären. Aber fangen wir mal an:
    • Ebene 3: Mein Projekt hat bewusst den nicht ganz so catchy Namen: Einfach Mal Selbst Gedacht. Denn ich schreibe zwar aus meiner Warte, aber ich möchte mit meinen Artikeln, meinen Romanen genau dazu einladen. Einfach mal selber zu denken, anstatt Gedanken und Werte anderer blind zu übernehmen. Das ist im Fall des Blogs, der Website Meta-Ebene und 3.
    • Konkretes Beispiel:
      • Lesereise: Welche Basics sollte ich bei einer Beziehung mit Machtgefälle beachten?
        In ihr versuche ich, Basics, also grundlegende Dinge zu einer Beziehung mit Machtgefälle, zu klären. Also ist der grundlegende Gedanke: „Welche Basics gibt es und warum sind sie wichtig?" Dieser grundlegende Gedanke ist Meta-Ebene 1
      • Nun zum offensichtlichen Thema als "Frontalunterricht": Das fängt mit dem ersten Artikel an:
        Lebensmodelle einfach mal selbst Gedacht heute: Beziehungen mit Machtgefälle .
        Oberflächlich ein Plädoyer dafür, nicht die Lebensweise anderer zu verurteilen, aber in Verbindung mit den Meta-Ebenen, entstehen da dann beim Leser hoffentlich eigene Gedankengänge und er beginnt, selbst zu denken.
      • Ebene 3, die Meta-Ebene, bewusst selbst zu denken, schwingt hoffentlich über die Art, wie ich meine Artikel schreibe, mit.

    Das meine ich mit Hintergedanken. Texte also mit einem "Mehrwert" zu versehen, der nicht immer offensichtlich ist, aber beim Konsumieren des Blogs, der Website immer wichtiger wird.
    Liebe Grüße
    Daira

    Blog: Einfach Mal Selbst Gedacht
    Bloggerin aus Leidenschaft, Autorin aus Sehnsucht, selbstdenkend aus Mangel an Alternativen

  • minna
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    • 1. August 2026 um 22:05
    • #22

    Hmm, ich weiß noch immer nicht genau, ob die Wortwahl die richtige ist.

    "Hintergedanken" wie ihr sie evtl. meint wären für mich versteckte Botschaften, versteckte Kritik an einem Regime etc. Das, was wir in der Schule in den Interpretationen von Gedichten und Werken herauslesen sollten.

    Das hat für mich ehrlich gesagt in Blogartikeln nichts zu suchen. Ich lese Blogartikel für Informationen und die möchte ich gern so direkt wie möglich erhalten, egal, ob es sich um persönliche Informationen (Erlebnisse, Berichte, Rückblicke) oder um Fachinformationen handelt. Das heißt nicht, dass die Blogartikel nicht schön ausgeschmückt sein dürfen. Aber ich möchte nicht erst jeden einzelnen Satz interpretieren müssen, um herauszufinden, was der Schreibende mir sagen möchte.

    Wenn der Artikel eine versteckte Kritik oder Botschaft hat, würde ich das wahrscheinlich eher am ehesten herauslesen können, wenn ich die Vita des Schreibenden bereits kenne und/oder jenes Thema erwarte. Das ist dann auch keine versteckte Botschaft mehr.

    Das mit dem zum Selbstdenken anregen wäre jetzt auch meiner Meinung nach kein "Hintergedanke", das ist ja gerade ein Hauptmerkmal deines Blogs, eben sehr offensichtlich und nicht hintenrum dem Publikum beigebracht.

    Das, was du mit deinem konkreten Beispiel beschreibst, wäre für mich eher eine Art des Katalogisierens deiner Blogartikel. So eine Art Zettelkasten.

    Vielleicht begreife ich aber auch einfach nicht, worauf du hinauswillst.


    PS: Oh und zu Romanen: Das ist wiederum ein ganz anderes Thema, finde ich. Da gern her mit versteckter Kritik, her mit Sätzen, die ich hin- und her analysiere, mir markiere, und unterstreiche. Ich annotiere gern Romane, aber bei Blogartikeln habe ich diesen Drang nicht.

  • Dominik
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    • 1. August 2026 um 22:17
    • #23
    Zitat von Daira

    minna
    Danke, dass Du nachfragst. Mit Hintergedanken meine ich zusätzliche Bedeutungsebenen, die ein Text aus dem Zusammenhang haben kann. Beispielsweise gibt es in meinen Romanen immer mindestens zwei Bedeutungsebenen.

    • Ebene 1: Der Kriminalfall
      Ebene 2: Eine sozialkritische Komponente, die sehr oft mit dem Täter zu tun hat. Frauenhass, Hass auf das, was einem fremd ist, Angst vor dem Alleingelassenwerden, Gender-Pay-Gap, Frauenrolle im Alltag, Machtmissbrauch etc.
      Ebene 3: Ist meiner Ansicht nach die schwierigste. So zu schreiben, dass Du die Leser abholst, wirklich selbst über das Gelesene nachdenken zu wollen.

    Bei meinen Blogartikeln gibt es diese drei Ebenen auch immer.

    • Ebene 1: Das offensichtliche Artikelthema aus der Überschrift
    • Ebene 2: Der Grundgedanke der Lesereise (also Artikelserie), der dem Artikel zugrunde liegt. Die Beispiele, die ich jetzt bringe, sind sehr speziell, weil sie die Grundlagen meiner Vergrößerungsgläser, durch die ich die Welt betrachte, mehr oder weniger erklären. Aber fangen wir mal an:
    • Ebene 3: Mein Projekt hat bewusst den nicht ganz so catchy Namen: Einfach Mal Selbst Gedacht. Denn ich schreibe zwar aus meiner Warte, aber ich möchte mit meinen Artikeln, meinen Romanen genau dazu einladen. Einfach mal selber zu denken, anstatt Gedanken und Werte anderer blind zu übernehmen. Das ist im Fall des Blogs, der Website Meta-Ebene und 3.
    • Konkretes Beispiel:
      • Lesereise: Welche Basics sollte ich bei einer Beziehung mit Machtgefälle beachten?
        In ihr versuche ich, Basics, also grundlegende Dinge zu einer Beziehung mit Machtgefälle, zu klären. Also ist der grundlegende Gedanke: „Welche Basics gibt es und warum sind sie wichtig?" Dieser grundlegende Gedanke ist Meta-Ebene 1
      • Nun zum offensichtlichen Thema als "Frontalunterricht": Das fängt mit dem ersten Artikel an:
        Lebensmodelle einfach mal selbst Gedacht heute: Beziehungen mit Machtgefälle .
        Oberflächlich ein Plädoyer dafür, nicht die Lebensweise anderer zu verurteilen, aber in Verbindung mit den Meta-Ebenen, entstehen da dann beim Leser hoffentlich eigene Gedankengänge und er beginnt, selbst zu denken.
      • Ebene 3, die Meta-Ebene, bewusst selbst zu denken, schwingt hoffentlich über die Art, wie ich meine Artikel schreibe, mit.

    Das meine ich mit Hintergedanken. Texte also mit einem "Mehrwert" zu versehen, der nicht immer offensichtlich ist, aber beim Konsumieren des Blogs, der Website immer wichtiger wird.
    Liebe Grüße
    Daira

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    Letztendlich hat ja jede Form von Kommunikation mehrere Ebenen (ohne hier jetzt groß auf Schulz von Thun eingehen zu wollen 😄).

    Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass „Hintergedanken“ ein Begriff ist, mit dem hier ganz unterschiedliche Dinge assoziiert werden. Ich persönlich nehme ihn auch eher als negativ wahr, so als ob mich jemand täuschen möchte. Wenn mir jemand ein Drink nach dem anderen ausgibt, weil er mir scheinbar was Gutes tun möchte, mich aber am Ende einfach nur abfüllen will, sind das für mich Hintergedanken. Du meinst damit aber etwas ganz anderes, oder?

    Und bitte nicht als Angriff verstehen, aber darf ich fragen, warum du davon ausgehst, dass Leute nur dann selbst denken, wenn man sie gezielt dazu animiert?

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  • minna
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    • 1. August 2026 um 22:20
    • #24
    Zitat von Dominik
    Zitat von Daira

    minna
    Danke, dass Du nachfragst. Mit Hintergedanken meine ich zusätzliche Bedeutungsebenen, die ein Text aus dem Zusammenhang haben kann. Beispielsweise gibt es in meinen Romanen immer mindestens zwei Bedeutungsebenen.

    • Ebene 1: Der Kriminalfall
      Ebene 2: Eine sozialkritische Komponente, die sehr oft mit dem Täter zu tun hat. Frauenhass, Hass auf das, was einem fremd ist, Angst vor dem Alleingelassenwerden, Gender-Pay-Gap, Frauenrolle im Alltag, Machtmissbrauch etc.
      Ebene 3: Ist meiner Ansicht nach die schwierigste. So zu schreiben, dass Du die Leser abholst, wirklich selbst über das Gelesene nachdenken zu wollen.

    Bei meinen Blogartikeln gibt es diese drei Ebenen auch immer.

    • Ebene 1: Das offensichtliche Artikelthema aus der Überschrift
    • Ebene 2: Der Grundgedanke der Lesereise (also Artikelserie), der dem Artikel zugrunde liegt. Die Beispiele, die ich jetzt bringe, sind sehr speziell, weil sie die Grundlagen meiner Vergrößerungsgläser, durch die ich die Welt betrachte, mehr oder weniger erklären. Aber fangen wir mal an:
    • Ebene 3: Mein Projekt hat bewusst den nicht ganz so catchy Namen: Einfach Mal Selbst Gedacht. Denn ich schreibe zwar aus meiner Warte, aber ich möchte mit meinen Artikeln, meinen Romanen genau dazu einladen. Einfach mal selber zu denken, anstatt Gedanken und Werte anderer blind zu übernehmen. Das ist im Fall des Blogs, der Website Meta-Ebene und 3.
    • Konkretes Beispiel:
      • Lesereise: Welche Basics sollte ich bei einer Beziehung mit Machtgefälle beachten?
        In ihr versuche ich, Basics, also grundlegende Dinge zu einer Beziehung mit Machtgefälle, zu klären. Also ist der grundlegende Gedanke: „Welche Basics gibt es und warum sind sie wichtig?" Dieser grundlegende Gedanke ist Meta-Ebene 1
      • Nun zum offensichtlichen Thema als "Frontalunterricht": Das fängt mit dem ersten Artikel an:
        Lebensmodelle einfach mal selbst Gedacht heute: Beziehungen mit Machtgefälle .
        Oberflächlich ein Plädoyer dafür, nicht die Lebensweise anderer zu verurteilen, aber in Verbindung mit den Meta-Ebenen, entstehen da dann beim Leser hoffentlich eigene Gedankengänge und er beginnt, selbst zu denken.
      • Ebene 3, die Meta-Ebene, bewusst selbst zu denken, schwingt hoffentlich über die Art, wie ich meine Artikel schreibe, mit.

    Das meine ich mit Hintergedanken. Texte also mit einem "Mehrwert" zu versehen, der nicht immer offensichtlich ist, aber beim Konsumieren des Blogs, der Website immer wichtiger wird.
    Liebe Grüße
    Daira

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    Letztendlich hat ja jede Form von Kommunikation mehrere Ebenen (ohne hier jetzt groß auf Schulz von Thun eingehen zu wollen 😄).

    Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass „Hintergedanken“ ein Begriff ist, mit dem hier ganz unterschiedliche Dinge assoziiert werden. Ich persönlich nehme ihn auch eher als negativ wahr, so als ob mich jemand täuschen möchte. Wenn mir jemand ein Drink nach dem anderen ausgibt, weil er mir scheinbar was Gutes tun möchte, mich aber am Ende einfach nur abfüllen will, sind das für mich Hintergedanken. Du meinst damit aber etwas ganz anderes, oder?

    Und bitte nicht als Angriff verstehen, aber darf ich fragen, warum du davon ausgehst, dass Leute nur dann selbst denken, wenn man sie gezielt dazu animiert?

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    Ich habe bei Hintergedanken immer sofort im Kopf: "Wenn einer besonders nett zu mir ist, will er doch was von mir, der macht das mit Hintergedanken." :D

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    • 1. August 2026 um 22:23
    • #25

    minna
    Ich wollte darauf hinaus, mit welcher Intention Blogartikel gelesen werden. Ich selbst lese selten Blogs, regelmäßig, wenn sie mich nicht zum Nachdenken anregen, und ich unterscheide da auch nicht zwischen Buch und Blog. Die meisten Dinge, die ich lese, lese ich, um "meinen Horizont" zu erweitern. Und je mehr Ebenen oder "Hintergedanken" sich in einem Text befinden, umso interessanter finde ich ihn. Für mich ist es sogar ein Qualitätsmerkmal, ich mag keine Texte, die nicht irgendwo eine weitere Ebene in der Tiefe haben.
    Liebe Grüße
    Daira

    Blog: Einfach Mal Selbst Gedacht
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    • 1. August 2026 um 22:33
    • #26

    Also, ich liebe es vor-, mit-, nach-, quer-, um-, zu gedenken. Und ich weiß es über die Maßen zu schätzen, wenn mich jemand intellektuell herausfordert. Das findet heutzutage wenig Anklang, was vielleicht den Erfolg von Fitzek-Romanen erklärt.

    Ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag in meinem Blog verfasst, der gleich mehrere Meta-Ebenen hat. Und ich würde wetten wollen, dass es niemanden in diesem Forum gibt, der die Message (zumindest ohne KI) entschlüsselt.

    Und das Geilste daran: Mir gefällt das, wenn ich damit nur ganz wenige erreiche...

    Aber: Wer möchte kann sein Glück gerne versuchen...

    I've Got A Thing About You Baby
    Hubert Buck Jr. Writes about "I've Got A Thing About You Baby" by Tony Joe White
    www.kuschelbock.com

    Kein Bock? Wir haben viele! Bockshorn Entertainment

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    • 1. August 2026 um 23:02
    • #27
    Zitat von minna
    Zitat von Dominik

    Letztendlich hat ja jede Form von Kommunikation mehrere Ebenen (ohne hier jetzt groß auf Schulz von Thun eingehen zu wollen 😄).

    Ich hab tatsächlich das Gefühl, dass „Hintergedanken“ ein Begriff ist, mit dem hier ganz unterschiedliche Dinge assoziiert werden. Ich persönlich nehme ihn auch eher als negativ wahr, so als ob mich jemand täuschen möchte. Wenn mir jemand ein Drink nach dem anderen ausgibt, weil er mir scheinbar was Gutes tun möchte, mich aber am Ende einfach nur abfüllen will, sind das für mich Hintergedanken. Du meinst damit aber etwas ganz anderes, oder?

    Und bitte nicht als Angriff verstehen, aber darf ich fragen, warum du davon ausgehst, dass Leute nur dann selbst denken, wenn man sie gezielt dazu animiert?

    Ich habe bei Hintergedanken immer sofort im Kopf: "Wenn einer besonders nett zu mir ist, will er doch was von mir, der macht das mit Hintergedanken." :D

    Hallo minna
    ich sage es mal so: Deine Assoziation von Hintergedanken kenne ich auch, und ja mir wurde genau das bezüglich meines Webauftritts mal "vorgeworfen". Aber um die Frage zu beantworten, warum ich davon ausgehe, dass man Menschen zum Selberdenken animieren muss. (Die war ich Dir in der Tat noch schuldig.)
    Ich merke immer wieder in diversen realen Gesprächen wie auch über Rückmeldungen, dass der schnelle Konsum ohne weiteres Nachdenken immer mehr in den Vordergrund rückt. Schnell mal einen Beitrag lesen, sei es auf Social Media, schnell mal ein paar Bilder ansehen. Aber wirklich sich Gedanken machen und Dinge verstehen wollen, das scheint „unmodern“ in dieser schnelllebigen Zeit zu sein. Insbesondere dann, wenn man dafür etwas opfern muss, was uns immer mehr genommen wird: Zeit.
    Ich habe diverse Social-Media-Kanäle, aber ich bin dort nicht "zuHause", weil ich weiß, kaum einer nimmt sich die Zeit, dort wirklich über das Gesehene nachzudenken.
    Hinzukommen meine Erfahrungen aus dem Zen (bin bekennende Zen-Buddhistin). Dinge, die ich selbst erfahre, erdenke, weil ich merke, dass mehr hinter einer Sache ist, gehen tiefer.) Das betrifft zumindest den Blog. Bei meinen Büchern ist es etwas anderes. Aber darüber veröffentliche ich gerade wieder eine Lesereise, warum meine Romane zum Beispiel ein Genre-Mix sind. Wobei ich auch denke, dass vielleicht mehr Umsatz kommt, wenn ich nicht immer mit dem „belehrenden“ Zeigefinger die Menschen zum Denken auffordere.
    Zusammengefasst: Wenn wir alle mehr Zeit hätten, könnten wir unseren "Hutständer" auch noch mehr nutzen. Aber tatsächlich glaube ich, dass die wenigsten die Zeit haben, um sich bewusst zum Nachdenken bewegen zu können. Daher arbeite ich mit "Hintergedanken" in Form, dass ich Texte so schreibe, dass sie nach dem Lesen hoffentlich noch lange im Kopf bleiben. Wenn es klappt, schön für den Leser, wenn nicht, auch ok.
    Liebe Grüße
    Daira

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