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Ein kleines Fazit: Hat sich für euch etwas geändert?

  • Sari
  • 13. April 2024 um 08:38
  • Sari
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    • 13. April 2024 um 08:38
    • #1

    Guten Morgen,

    mich würde mal interessieren, ob sich für euch etwas beim Bloggen in den letzten Wochen geändert habt. Also vor allem mit Blick darauf, dass wir den Austausch hier im Forum haben seit Ende letzten Jahres?

    Ich merke für mich zum Beispiel, dass ich wieder viel mehr darauf fokussiert bin auch auf anderen Blogs aktiv zu kommentieren und ein wenig auszuprobieren an Präsenz im Social Media Bereich, aber auch mal wieder die Fühler mehr ausgestreckt habe auf altbekannte Blogkonzepte (Blogparaden und Co) und dadurch wieder etwas mehr Vielfalt reinkommt.

    Ich bin zwar noch immer nicht da, wo ich gerne sein möchte, aber das Feeling hat sich doch insgesamt wieder ein wenig verbessert. Einzig meine Zahlen auf Insta werden immer grottiger, obwohl ich regelmäßig poste, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten.

    Wie ist euer Gefühl in den letzten Wochen?

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  • jovewunderland
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    • 13. April 2024 um 14:32
    • #2

    Huhu liebe Sari,

    ich bin ja erst seit ein paar Wochen hier bei den Bloghexen, daher kann ich noch nicht so viel dazu sagen, was sich seit Ende 2023 bis dato geändert hat.

    Trotzdem finde ich deine Frage sehr spannend. Du hast ja geschrieben, dass du noch nicht da bist, wo du mal hinwillst- darf ich dich fragen, was dein Ziel ist und wohin du möchtest?

    Also was den Instagram Algorithmus betrifft, so kann ich das auch bestätigen, dass es schwer geworden ist, sichtbar zu sein.
    Man ist ja bei Insta und Tiktok eh nie lange sichtbar gewesen und wenn man sichtbar sein wollte, da musste man die Interaktionsrate recht hoch halten...habe erst vor zwei tagen einen Talk von Jack Conte (CEO Patreon) über dying followers und da meinte er, dass sich der Algorithmus sich auf vielen Social Media Plattformen geändert hat

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    dass sich viele Creator beklagen, dass die Aufrufzahlen nach unten gehen, selbst bei Youtube...aber dass es zukünftig vielmehr um echte und langfristige Beziehungen geht. Ich persönlich finde das echt spannend, was da gerade passiert. Man sollte sich als Blogger/ Creator halt gezielt fragen, auf welchen Plattformen man sich happy fühlt, warum man da ist, und wen man wirklich mit der Botschaft erreichen will. Finde ich persönlich viel besser, als für die Zahlen und Algorithmen zu posten. Also wenn deine Zahlen nach unten gehen bei Insta, du dich aber trotzdem gut damit fühlst und deine Follower erreichst, dann bleib am Ball!

    Liebe Grüße, Jove

    Content Creator und Blogger von Jove Wunderland :) Inspiration für ein glückliches Leben.

  • Christiane
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    • 13. April 2024 um 18:12
    • #3
    Zitat von Sari

    Guten Morgen,

    mich würde mal interessieren, ob sich für euch etwas beim Bloggen in den letzten Wochen geändert habt. Also vor allem mit Blick darauf, dass wir den Austausch hier im Forum haben seit Ende letzten Jahres?

    Ich merke für mich zum Beispiel, dass ich wieder viel mehr darauf fokussiert bin auch auf anderen Blogs aktiv zu kommentieren und ein wenig auszuprobieren an Präsenz im Social Media Bereich, aber auch mal wieder die Fühler mehr ausgestreckt habe auf altbekannte Blogkonzepte (Blogparaden und Co) und dadurch wieder etwas mehr Vielfalt reinkommt.

    Ich bin zwar noch immer nicht da, wo ich gerne sein möchte, aber das Feeling hat sich doch insgesamt wieder ein wenig verbessert. Einzig meine Zahlen auf Insta werden immer grottiger, obwohl ich regelmäßig poste, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten.

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    • 14. April 2024 um 08:10
    • #4

    Guten Morgen,

    eine spannende Frage. :)

    Tatsächlich habe ich durch das Forum endlich wieder das Gefühl, beim Bloggen Teil einer Gemeinschaft zu sein und nicht nur alleine vor mich hinzuwurschteln. Wenn man Artikel um Artikel veröffentlicht und keine Rückmeldungen bekommt, ist das halt etwas... dröge. Egal wie hoch die Zugriffszahlen ausfallen mögen - ich finde es viel schöner, wenn man gegenseitig kommentiert und dadurch ein Austausch entsteht statt einer "One Man Show".

    Und das hat sich wieder verbessert, seit wir das Forum haben... und es war ja auch wirklich wie so ein Klassentreffen 10 Jahre nach Ende der Schulzeit, als hier nach und nach lauter bekannte Gesichter aufgetaucht sind. :D


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  • Sari
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    • 14. April 2024 um 10:04
    • #5
    Zitat von jovewunderland

    Huhu liebe Sari,

    ich bin ja erst seit ein paar Wochen hier bei den Bloghexen, daher kann ich noch nicht so viel dazu sagen, was sich seit Ende 2023 bis dato geändert hat.

    Trotzdem finde ich deine Frage sehr spannend. Du hast ja geschrieben, dass du noch nicht da bist, wo du mal hinwillst- darf ich dich fragen, was dein Ziel ist und wohin du möchtest?

    Also was den Instagram Algorithmus betrifft, so kann ich das auch bestätigen, dass es schwer geworden ist, sichtbar zu sein.
    Man ist ja bei Insta und Tiktok eh nie lange sichtbar gewesen und wenn man sichtbar sein wollte, da musste man die Interaktionsrate recht hoch halten...habe erst vor zwei tagen einen Talk von Jack Conte (CEO Patreon) über dying followers und da meinte er, dass sich der Algorithmus sich auf vielen Social Media Plattformen geändert hat

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    dass sich viele Creator beklagen, dass die Aufrufzahlen nach unten gehen, selbst bei Youtube...aber dass es zukünftig vielmehr um echte und langfristige Beziehungen geht. Ich persönlich finde das echt spannend, was da gerade passiert. Man sollte sich als Blogger/ Creator halt gezielt fragen, auf welchen Plattformen man sich happy fühlt, warum man da ist, und wen man wirklich mit der Botschaft erreichen will. Finde ich persönlich viel besser, als für die Zahlen und Algorithmen zu posten. Also wenn deine Zahlen nach unten gehen bei Insta, du dich aber trotzdem gut damit fühlst und deine Follower erreichst, dann bleib am Ball!

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    Instagram wurde mir jetzt immer wieder gesagt, dass vor allem Einfluss auf alles nimmt, wie aktiv man dort ist, also mit anderen interagiert und das ist manchmal gar nicht so einfach. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass man mehr und mehr dorthin gedrängt wird eben doch diese Gebühren zu bezahlen, um Werbefrei zu sein und wieder mehr von dem zu sehen, was man sehen will. Die Timeline ist ja inzwischen voll von Werbung und Profilempfehlungen und man muss ordentlich scrollen, um die zu sehen, denen man wirklich folgt. Vermutlich rutscht man selbst so auch immer mehr aus dem Fokus. Aber ich bin einfach nicht bereit das zu zahlen, wo ich es vor allem just for fun nutze.

    Und damit komme ich auch zu dem Punkt "Wo ich gerne wäre". Besonders auf den Plattformen fällt es mir noch schwer regelmäßig zu interagieren, zu kommentieren. Man ist noch immer zu leicht versucht einfach auf das Herzchen zu klicken, weil Instagram so schnelllebig ist und nebenher läuft. Da will ich einfach noch "mehr" werden.

    Was den Blog angeht möchte ich wieder vielseitiger werden, wieder mehr von dem einbringen, was ich früher so geliebt habe, die Kreativität. Aber dafür muss ich mehr Ruhe für mich auch wieder finden.

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  • Sari
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    • 14. April 2024 um 10:06
    • #6
    Zitat von Christiane
    Zitat von Sari

    Ich bin zwar noch immer nicht da, wo ich gerne sein möchte, aber das Feeling hat sich doch insgesamt wieder ein wenig verbessert. Einzig meine Zahlen auf Insta werden immer grottiger, obwohl ich regelmäßig poste, aber davon lasse ich mich nicht aufhalten.

    Wo möchtest du den gerne sein?

    Ich möchte wieder vielseitiger werden. Aktuell hüpft es zwischen den Rückblicken und Buchempfehlungen gefühlt hin und her. Ich möchte kreativer wieder werden.

    Und ich möchte mehr Austausch auch auf Instagram haben. Auf Threads klappt das zum Beispiel gerade ganz gut.

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    • 14. April 2024 um 10:06
    • #7
    Zitat von Anne

    Guten Morgen,

    eine spannende Frage. :)

    Tatsächlich habe ich durch das Forum endlich wieder das Gefühl, beim Bloggen Teil einer Gemeinschaft zu sein und nicht nur alleine vor mich hinzuwurschteln. Wenn man Artikel um Artikel veröffentlicht und keine Rückmeldungen bekommt, ist das halt etwas... dröge. Egal wie hoch die Zugriffszahlen ausfallen mögen - ich finde es viel schöner, wenn man gegenseitig kommentiert und dadurch ein Austausch entsteht statt einer "One Man Show".

    Und das hat sich wieder verbessert, seit wir das Forum haben... und es war ja auch wirklich wie so ein Klassentreffen 10 Jahre nach Ende der Schulzeit, als hier nach und nach lauter bekannte Gesichter aufgetaucht sind. :D


    Liebe Grüße

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    Ja, das trifft es ziemlich gut. Es wird wieder familiärer, oder? Ich hoffe, wir können noch mehr Menschen finden und zu diesem KLassentreffen einladen.

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  • Lorenzo
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    • 15. April 2024 um 17:43
    • #8

    Ja, Sari, das hoffe ich auch. Aber ich würde nicht zu viel Wert auf Social Media legen. Eher auf den eigenen Blog. Bei Social Media ist man fast nur abhängig.

    Grüße,

    Lorenzo

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  • Suzu
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    • 15. April 2024 um 20:31
    • #9

    Für mich ist die Frage leider nicht ganz so einfach zu beantworten, da ich ja lange pausiert hatte mit dem Bloggen. Ich stimmte dir zu, ich nehme mir auch wieder mehr Zeit zum Kommentieren. Das liegt aber auch daran, dass ich aktiv meinen Feedly wieder benutze.

    Das Forum hier trägt dazu bei, dass es sich etwas wie früher anfühlt, als es noch viel mehr Blogger gab. Man selbst hat sich aber auch verändert finde ich. Ich blogge mittlerweile ganz anders. Hab ich früher noch tagebuchartig jeden "Mist" geschrieben, der mir in den Sinn kam, poste ich mittlerweile gezielter, schreibe auch irgendwie anders.

    Was mir etwas negativ auffällt: Mein Blog braucht viel zu viel Zeit von mir. Ich habe durch meine kleine Tochter nur die Abende und wenn ich mich intensiv mit dem Blog beschäftigte, fällt so viel hinten runter. Aktuell häkle ich noch an einem Projekt, aber das geht schon wieder zu Lasten meines Blogs. Man kann wohl nicht alles haben.

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    • 16. April 2024 um 09:19
    • #10
    Zitat von Lorenzo

    Ja, Sari, das hoffe ich auch. Aber ich würde nicht zu viel Wert auf Social Media legen. Eher auf den eigenen Blog. Bei Social Media ist man fast nur abhängig.

    Das Problem mit den Blogs ist, dass sie teilweise nur Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie triggern oder wenn man eben über andere Kanäle auf sie aufmerksam macht. So meine Erfahrung zuletzt. Ohne Hinweise auf Insta und Co kommt manchmal gar nichts und das mit dem gegenseitigen Kommentieren ist auch jetzt erst wieder besser geworden, nachdem wir unsere kleine Bubble hier ein wenig genutzt und ausgeweitet haben und dieses Gefühl von damals nochmal haben aufleben lassen. Ich bin dankbar für die Stammleser, die immer wieder gerne kommen.

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    • 16. April 2024 um 09:24
    • #11
    Zitat von Suzu

    Für mich ist die Frage leider nicht ganz so einfach zu beantworten, da ich ja lange pausiert hatte mit dem Bloggen. Ich stimmte dir zu, ich nehme mir auch wieder mehr Zeit zum Kommentieren. Das liegt aber auch daran, dass ich aktiv meinen Feedly wieder benutze.

    Das Forum hier trägt dazu bei, dass es sich etwas wie früher anfühlt, als es noch viel mehr Blogger gab. Man selbst hat sich aber auch verändert finde ich. Ich blogge mittlerweile ganz anders. Hab ich früher noch tagebuchartig jeden "Mist" geschrieben, der mir in den Sinn kam, poste ich mittlerweile gezielter, schreibe auch irgendwie anders.

    Was mir etwas negativ auffällt: Mein Blog braucht viel zu viel Zeit von mir. Ich habe durch meine kleine Tochter nur die Abende und wenn ich mich intensiv mit dem Blog beschäftigte, fällt so viel hinten runter. Aktuell häkle ich noch an einem Projekt, aber das geht schon wieder zu Lasten meines Blogs. Man kann wohl nicht alles haben.

    Ich habe ja das Projekt 52 irgendwann auch eingestampft, weil ich es dann mit dem 2. Kind gar nicht mehr hinbekommen habe. jetzt. wo sie älter sind, könnte man es vielleicht wirklich mal wieder aufleben lassen. Kinder nehmen schon viel Zeit ein. Merke ich ja auch jetzt mit ihrem Fußball. Wir sind von 7 Tagen im Schnitt 5-6 auf die eine oder andere Weise am Platz.

    Ich nehme mir morgens 2 Stunden um ein wenig zu machen. Aber ich habe halt auch die Möglichkeit, das muss man ehrlicher Weise dazu sagen. Die Kinder sind in der Schule, der Mann arbeiten. Danach kommt Haushalt und alles andere. Das sind dann bei dir die Zeiten am Abend. Die habe ich nicht, weil wir dann meist unterwegs sind.

    Kommentieren tue ich oft über Handy. Und ja, es hilft definitiv, dass wir jetzt Feedly haben. Dadurch habe ich auch wieder einen besseren Blick, wo es Neues gibt und man kommentieren kann. Das hat mir lange Zeit gefehlt, weil ich lange keine Alternative zum alten Feedreader von damals hatte. Nun muss ich diesen nur mal wieder mit den ganzen Lieblingslinks füllen :)

    Und was das Bloggen angeht stimme ich dir zu: Ich hab früher einfach alles verbloggt. jeden Gedanken, jedes Erlebnis, jedes bisschen und da bestand ein Beitrag auch mal nur aus 3 Sätzen und manchmal habe ich sogar 2 Mal am Tag gebloggt, weil ich einfach so viel zu erzählen und zu zeigen hatten. Jetzt ist es schwerer und der Anspruch an sich selbst hat sich auch verändert. Ich will immer ein schönes Titelbild dazu. Ich will was zu erzählen haben und das fällt manchmal schwer.

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  • Sari
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    • 16. April 2024 um 09:25
    • #12
    Zitat von Suzu

    Was mir etwas negativ auffällt: Mein Blog braucht viel zu viel Zeit von mir. Ich habe durch meine kleine Tochter nur die Abende und wenn ich mich intensiv mit dem Blog beschäftigte, fällt so viel hinten runter. Aktuell häkle ich noch an einem Projekt, aber das geht schon wieder zu Lasten meines Blogs. Man kann wohl nicht alles haben.

    Ich finde man darf auch ruhig den Druck von sich nehmen und sollte nicht immer denken, dass man ständig und regelmäßig abliefern muss. Lieber immer dann, wenn man wirklich etwas hat und dann richtig. Ich mag die persönliche Ebene sehr, sie bringt einem die Person dahinter näher. Also wenn da nichts ist, dann lass es, bis es wieder was zu erzählen oder zu zeigen gibt.

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    • 16. April 2024 um 15:53
    • #13
    Zitat von Sari

    Ich hab früher einfach alles verbloggt. jeden Gedanken, jedes Erlebnis, jedes bisschen und da bestand ein Beitrag auch mal nur aus 3 Sätzen und manchmal habe ich sogar 2 Mal am Tag gebloggt, weil ich einfach so viel zu erzählen und zu zeigen hatten. Jetzt ist es schwerer und der Anspruch an sich selbst hat sich auch verändert. Ich will immer ein schönes Titelbild dazu. Ich will was zu erzählen haben und das fällt manchmal schwer.

    Das kann ich soooo sehr unterschreiben! Früher habe ich mir keine Gedanken über SEO & Co. gemacht und einfach drauflos gebloggt - verschiedene Themen in einem Beitrag, kurze Beiräge, Beiträge ohne den berühmten "Mehrwert", ... das hat sich in den letzten Jahren definitiv geändert.

    Einerseits weiß ich, dass sich die "richtigen" Artikel langfristig gesehen deutlich mehr lohnen, weil die auch nach Jahren noch über Suchmaschinen gefunden werden und weil sie auch einfach wirklich jemandem weiterhelfen, anstatt nur ein bisschen die Zeit zu vertreiben.
    Andererseits mache ich mir dadurch auch deutlich mehr Druck, weil ich viel höhere Ansprüche an so einen Artikel bzw. an mich habe. Und dann nervt es mich, dass das Schreiben halt locker mehrere Stunden in Anspruch nimmt und ich deswegen ewig brauche, um einen Beitrag fertigzustellen... ich habe leider auch nicht mehr so viel Freizeit wie früher. Zwar geht die bei mir nicht für Kinder drauf, sondern für die Tiere, aber unterm Strich kommt es ja aufs Gleiche raus.


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  • Lorenzo
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    • 16. April 2024 um 15:59
    • #14
    Zitat von Sari
    Zitat von Lorenzo

    Ja, Sari, das hoffe ich auch. Aber ich würde nicht zu viel Wert auf Social Media legen. Eher auf den eigenen Blog. Bei Social Media ist man fast nur abhängig.

    Das Problem mit den Blogs ist, dass sie teilweise nur Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie triggern oder wenn man eben über andere Kanäle auf sie aufmerksam macht. So meine Erfahrung zuletzt. Ohne Hinweise auf Insta und Co kommt manchmal gar nichts und das mit dem gegenseitigen Kommentieren ist auch jetzt erst wieder besser geworden, nachdem wir unsere kleine Bubble hier ein wenig genutzt und ausgeweitet haben und dieses Gefühl von damals nochmal haben aufleben lassen. Ich bin dankbar für die Stammleser, die immer wieder gerne kommen.

    Das mit den anderen Kanälen stimmt natürlich. Ich bin mit meinem Blog auch auf Facebook und Instagram aktiv, aber nur zu Werbezwecken. Hauptsächlich schreibe ich für meinen richtigen Blog unter lorenzos-welt.com. Da kann ich nach meinen Regeln schreiben. Also ganz frei und auch mal länger. Und ohne Rücksicht auf Algorithmen und Likes. Denn das tut dem Schreiben nicht gut. Deshalb sind die Blogs auf Instagram für mich auch keine Blogs im klassischen Sinne.

    Ich bin auch sehr dankbar für die Kommentare und die Stammleser. Ich finde das Forum hier ganz toll. Der Austausch gefällt mir sehr gut.

    Grüße,

    Lorenzo

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  • jovewunderland
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    • 16. April 2024 um 22:31
    • #15

    Suzu ich kann total verstehen, dass es manchmal ziemlich schwer ist, im Alltag mit den vielen To-Do´s auch noch die Kreativität und Disziplin aufzubringen... Kennst du "The golden Circle" von Simon Sinek? Stelle dir drei Kreise vor. In der Mitte ist das "Warum". der Kreis in der Mitte ist das "Was". Und der äußerste Kreis ist das "Wie".

    Viele befinden sich bei den To-Dos und Maßnahmen im öußeren Kreis, also im Wie und im Was. Sie posten des Postens willen und kommentieren, weil sie denken, dass man es so machen sollte. Und fangen dann an zu schwimmen.

    Wichtig ist, dass du Klarheit für dich hast, warum du das machst.
    Was sind deine Ziele (langfristig, kurzfristig) ?
    Was ist deine Vision? Warum möchtest du deinen Blog am leben halten?

    Wenn du deinen Blog schreiben möchtest, weil es dir Spaß bringt, weil du dann mal abschalten kannst und du dich kreativ austoben willst...go for it! Hab Spaß! Tob dich bei Insta aus! Dann lass dir vom Algorithmus die Freude am Kreativsein nicht verderben...

    Möchtest du eines Tages einen Blog monetarisieren, erfolgreiche Kooperationen pitchen und eine monatliche Summe beiseite legen können, dann schaue, dass du effektiv arbeitest, mit Aufgaben, die du auch leisten kannst (Instagram braucht viel Interaktion z.B. Durch Reels, Karussel Posts, Kommentare und direkt PNs) und definiere realistische Ziele, die du auch mit einem Workload von 1-2 Stunden / Tag abdecken kannst.

    Es gibt da nicht nur schwarz und weiß, sondern ich finde es wichtig, dass man sich selbst nicht unter Druck setzt wie Sari bereits geschrieben hat.

    Wichtig ist erstmal Klarheit für sich selbst zu finden und dann den Fokus finden, für die Dinge, die dein Warum stützen.


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    • 16. April 2024 um 23:25
    • #16

    jovewunderland Da stimme ich dir absolut zu.

    Grüße,

    Lorenzo

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  • Sari
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    • 17. April 2024 um 08:45
    • #17
    Zitat von Anne

    Das kann ich soooo sehr unterschreiben! Früher habe ich mir keine Gedanken über SEO & Co. gemacht und einfach drauflos gebloggt - verschiedene Themen in einem Beitrag, kurze Beiräge, Beiträge ohne den berühmten "Mehrwert", ... das hat sich in den letzten Jahren definitiv geändert.

    Ich weiß noch, wie es anfing. Am Anfang war es eine kleine Box irgendwo auf der Homepage, wo man auf Updates hinwies. Dann wurde daraus eine richtige Seite, wo die News ausführlicher wurden und man ein paar Worte mehr zu den neu eingestellten Bilder oder so schrieb. Dann kamen Alltagsgeschichten dazu und am Ende hat man richtig online Tagebuch geführt und einfach alles rausgelassen. Es war einfach befreiend, weil du dich irgendwie auf neutralem Grund mit Menschen darüber austauschen konntest und es alles so banal als Ausgleich zum Alltag sein durfte.

    Dieses Gefühl von "Freiheit" fehlt mir schon manchmal sehr.

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    • 17. April 2024 um 08:50
    • #18
    Zitat von jovewunderland



    Wichtig ist erstmal Klarheit für sich selbst zu finden und dann den Fokus finden, für die Dinge, die dein Warum stützen.

    Starke Worte. Ich finde das trifft es gut: Wofür mache ich das und was will ich damit erreichen. Ich wollte nie Geld verdienen damit zum Beispiel. Dass sich dennoch von alleine und weil ich einfach ich bin hier und da kleine Möglichkeiten ergeben haben, ist natürlich toll, aber mir persönlich ist es zum Beispiel wichtig mich dafür nicht total verbiegen zu müssen.

    Von dem früher ständig schreiben zu müssen hin zu kommen zu dem ich schreibe dann, wenn ich auch was zu schreiben habe, das ist schwer, weil man denkt, man verliert dann Leser usw. Aber die wirklich Interessierten bleiben, ein paar gehen ein paar neue kommen hinzu und wenn du dich am Ende gut fühlst, weil du dir was von der Seele schreiben konntest, umso besser.

    Mir tut es zum Beispiel total gut einfach alles auf dem Blog als Erinnerung aufzuheben. Ich habe schon immer Rückblicke geschrieben und ich lese sie mir heute immer wieder gerne durch wie andere Tagebücher aus dem Schrank ziehen. Und dann denke ich so "Achjaaa...das war das und das" und hänge eine Zeit lang den Erinnerungen nach.

    Das "Warum" zu finden ist sicherlich ein ganz zentraler Punkt für einen selber.

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    • 17. April 2024 um 10:58
    • #19

    Also über SEO & Co. mache ich mir eigentlich selten Gedanken. Ich schreibe einfach, was ich sagen will oder fühle. Ich schreibe nie für Suchmaschinen. Wer sich zu stark anpasst, hat einen ähnlichen Stil. Natürlich geht es nicht ganz ohne SEO, aber individuelle Blogs sind doch etwas Besonderes, oder?

    Heute schreibe ich über dieses Bloggerforum. Natürlich nur nett. ;)

    Grüße,

    Lorenzo

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    • 17. April 2024 um 13:20
    • #20
    Zitat von Lorenzo

    Also über SEO & Co. mache ich mir eigentlich selten Gedanken. Ich schreibe einfach, was ich sagen will oder fühle. Ich schreibe nie für Suchmaschinen. Wer sich zu stark anpasst, hat einen ähnlichen Stil. Natürlich geht es nicht ganz ohne SEO, aber individuelle Blogs sind doch etwas Besonderes, oder?

    Ich grundsätzlich auch nicht. Ich habe zwar das SEO Plugin installiert, das mir dabei hilft ein wenig drauf zu achten, dass das mit den Suchwörtern, Überschriften usw. hinhaut, aber manchmal ist das echt nervig, wenn er mir sagt, dass das Suchwort zu wenig im Text zu finden ist und ich dafür Sätze umstellen muss, nur damit man besser gefunden wird in diesem Internet. Aber es hängt einfach viel zu viel dran gefunden zu werden, damit man eben nicht alleine ist. Aber wie gesagt, an der Stelle gibt es ganz viele Herzen für Stammleser, die einfach immer da sind.

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