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Wie seht ihr das? (Thema kritischer Kommentar)

  • Sari
  • 4. Januar 2024 um 20:14
  • Sayuchan
    Meisterin
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    • 16. Juli 2024 um 01:13
    • #21

    Ich hatte den komm einfach wieder gelöscht, wie suzu sagt. Ich hatte so eine auch mal nach den 5 oder 6 Kommentar hat sie es aufgegeben.

    Mein Blog meine Regeln. Ich lass auch net jeden in mein Haus und mich doof anmachen, das gleiche gilt für meinen Blog, meine Social Media Plattformen und mein Leben. Wer mir dumm kommt wird blockiert, gelöscht udn ignoriert

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  • Buchbahnhof
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    • 16. Juli 2024 um 07:49
    • #22
    Zitat von Sayuchan

    Ich hatte den komm einfach wieder gelöscht, wie suzu sagt. Ich hatte so eine auch mal nach den 5 oder 6 Kommentar hat sie es aufgegeben.

    Mein Blog meine Regeln. Ich lass auch net jeden in mein Haus und mich doof anmachen, das gleiche gilt für meinen Blog, meine Social Media Plattformen und mein Leben. Wer mir dumm kommt wird blockiert, gelöscht udn ignoriert

    Witzig, da habe ich tatsächlich auch gestern gerade drüber nachgedacht. Gar nicht aus konkretem Anlass, sondern irgendwie so. Warum meinen wir eigentlich, dass wir im Sinne von "Meinungsfreiheit" oder was auch immer dahinter steckt, alles zulassen müssen im Internet. Genau das war gestern auch mein Gedanke. Ich lasse auch niemanden in mein Haus kommen und mich von dem dumm anmachen, also mache ich das zukünftig auch im Internet nicht mehr. Ich werde auch dazu übergehen, kommentarlos zu löschen und ggfls. zu blockieren. Zum Glück kommt das ja auch nicht oft vor.

  • Sayuchan
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    • 16. Juli 2024 um 18:46
    • #23
    Zitat von Buchbahnhof
    Zitat von Sayuchan

    Ich hatte den komm einfach wieder gelöscht, wie suzu sagt. Ich hatte so eine auch mal nach den 5 oder 6 Kommentar hat sie es aufgegeben.

    Mein Blog meine Regeln. Ich lass auch net jeden in mein Haus und mich doof anmachen, das gleiche gilt für meinen Blog, meine Social Media Plattformen und mein Leben. Wer mir dumm kommt wird blockiert, gelöscht udn ignoriert

    Witzig, da habe ich tatsächlich auch gestern gerade drüber nachgedacht. Gar nicht aus konkretem Anlass, sondern irgendwie so. Warum meinen wir eigentlich, dass wir im Sinne von "Meinungsfreiheit" oder was auch immer dahinter steckt, alles zulassen müssen im Internet. Genau das war gestern auch mein Gedanke. Ich lasse auch niemanden in mein Haus kommen und mich von dem dumm anmachen, also mache ich das zukünftig auch im Internet nicht mehr. Ich werde auch dazu übergehen, kommentarlos zu löschen und ggfls. zu blockieren. Zum Glück kommt das ja auch nicht oft vor.

    Mein liebstes Bild zu diesen Thema

    (https://xkcd.com/1357/ , Deutsch von Anatol Stefanowitsch)

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  • Teufel100
    Gast
    • 20. Juli 2024 um 14:15
    • #24

    Bei kritischen Kommentaren kommt es ja immer darauf an, wie sie formuliert werden. Greifen sie Menschen persönlich an oder weißen sie auf einen Punkt hin, den mensch selbst nicht beachtet, bisher noch nicht betrachtet hat? Persönliche Angriffe sind meist keine Grundlage für eine Diskussion, dennoch würde ich sie, wenn sie nicht gegen Gesetze verstoßen, freigeben und kurz kommentieren, warum es hier keine Diskussionsgrundlage gibt. Wenn die Person dann an einem weiteren Austausch interessiert ist, wird er*sie die persönliche Ebene verlassen und auf die sachliche Ebene kommen.

    Ist Kritik sachlich, dann gebe ich diese immer frei und versuche den Standpunkt zu verstehen, eventuell auch mit Nachfragen oder - wenn ich denke, dass es daran liegt - mit einer tieferen Erklärung von Stellen im eigentlichen Artikel. Es ist ja nicht immer eindeutig, was wir Meinen, wenn wir einen Artikel geschrieben haben.

    Edit: Jetzt habe ich die Hälfte von meinem Gedanken vergessen hier aufzuschreiben, also ;) :

    Ich halte kritische Kommentare für wichtig, gerade in unserer Gesellschaft, wo wir Diskussionen - gerade welche mit politischen Themen - gerne aus dem Weg gehen. Dabei ist solch eine Diskussion ja auch ein Lernprozess, der uns die Möglichkeit gibt, noch einmal über die eigenen Standpunkte zu reflektieren. Ich lese kritische Kommentare auch immer mit dem Gedanken im Kopf, dass wir als Gesellschaft nie wirklich gelernt haben, Streitgespräche zu führen, dass wir andere Meinungen immer erst einmal mit einer Abwehr begegnen und dass das halt nicht nur auf mich zutrifft, sondern auch auf die Menschen, die kommentieren. Deswegen auch mein Ansatz, den ich oben beschrieben habe. Ich versuche ein Angebot zu machen, doch irgendwie auf die sachliche Ebene zu kommen, damit wir gemeinsam lernen können und wenn es auch nur der Aspekt ist, dass ein Streitgespräch mit gegenteiligen Meinungen auch dann etwas Positives sein kann, wenn die Meinungen sich nicht aufeinander zubewegen. Lernen, dass Streiten nichts Negatives sein muss, sondern angenehm sein kann, um neue Sichtweisen kennenzulernen.

    Einmal editiert, zuletzt von Teufel100 (20. Juli 2024 um 14:23)

  • Sari
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    • 20. Juli 2024 um 15:51
    • #25
    Zitat von Teufel100

    Bei kritischen Kommentaren kommt es ja immer darauf an, wie sie formuliert werden. Greifen sie Menschen persönlich an oder weißen sie auf einen Punkt hin, den mensch selbst nicht beachtet, bisher noch nicht betrachtet hat? Persönliche Angriffe sind meist keine Grundlage für eine Diskussion, dennoch würde ich sie, wenn sie nicht gegen Gesetze verstoßen, freigeben und kurz kommentieren, warum es hier keine Diskussionsgrundlage gibt. Wenn die Person dann an einem weiteren Austausch interessiert ist, wird er*sie die persönliche Ebene verlassen und auf die sachliche Ebene kommen.

    Ist Kritik sachlich, dann gebe ich diese immer frei und versuche den Standpunkt zu verstehen, eventuell auch mit Nachfragen oder - wenn ich denke, dass es daran liegt - mit einer tieferen Erklärung von Stellen im eigentlichen Artikel. Es ist ja nicht immer eindeutig, was wir Meinen, wenn wir einen Artikel geschrieben haben.

    Edit: Jetzt habe ich die Hälfte von meinem Gedanken vergessen hier aufzuschreiben, also ;) :

    Ich halte kritische Kommentare für wichtig, gerade in unserer Gesellschaft, wo wir Diskussionen - gerade welche mit politischen Themen - gerne aus dem Weg gehen. Dabei ist solch eine Diskussion ja auch ein Lernprozess, der uns die Möglichkeit gibt, noch einmal über die eigenen Standpunkte zu reflektieren. Ich lese kritische Kommentare auch immer mit dem Gedanken im Kopf, dass wir als Gesellschaft nie wirklich gelernt haben, Streitgespräche zu führen, dass wir andere Meinungen immer erst einmal mit einer Abwehr begegnen und dass das halt nicht nur auf mich zutrifft, sondern auch auf die Menschen, die kommentieren. Deswegen auch mein Ansatz, den ich oben beschrieben habe. Ich versuche ein Angebot zu machen, doch irgendwie auf die sachliche Ebene zu kommen, damit wir gemeinsam lernen können und wenn es auch nur der Aspekt ist, dass ein Streitgespräch mit gegenteiligen Meinungen auch dann etwas Positives sein kann, wenn die Meinungen sich nicht aufeinander zubewegen. Lernen, dass Streiten nichts Negatives sein muss, sondern angenehm sein kann, um neue Sichtweisen kennenzulernen.

    Im Grunde habe ich aufgrund von persönlichem Angriff die ersten Kommentare damals nicht freigegeben, zumal ich sie ja aufgrund der Fakemail nicht mal persönlich kontaktieren konnte. Dennoch habe ich ja im Zuge dessen den Beitrag gegenlesen und notfalls korrigieren lassen.

    Den neuen Kommentar gab ich frei, weil er eben nur wieder zum rumtrollen, aber nicht direkt beleidigend wurde. Ich habe grundsätzlich gar nichts gegen Kommentare mit konstruktiver Kritik. Im Gegenteil, ich bin ja lernwillig und auch nicht fehlerfrei. Aber wenn es eben nur dazu da ist, um den Gegenüber zu provozieren oder eben zu beleidigen, dann muss ich dem nicht unbedingt eine Plattform geben.

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  • Teufel100
    Gast
    • 20. Juli 2024 um 16:01
    • #26
    Zitat von Sari

    Im Grunde habe ich aufgrund von persönlichem Angriff die ersten Kommentare damals nicht freigegeben, zumal ich sie ja aufgrund der Fakemail nicht mal persönlich kontaktieren konnte. Dennoch habe ich ja im Zuge dessen den Beitrag gegenlesen und notfalls korrigieren lassen.

    Den neuen Kommentar gab ich frei, weil er eben nur wieder zum rumtrollen, aber nicht direkt beleidigend wurde. Ich habe grundsätzlich gar nichts gegen Kommentare mit konstruktiver Kritik. Im Gegenteil, ich bin ja lernwillig und auch nicht fehlerfrei. Aber wenn es eben nur dazu da ist, um den Gegenüber zu provozieren oder eben zu beleidigen, dann muss ich dem nicht unbedingt eine Plattform geben.

    Das ist absolut in Ordnung, es genau so zu handhaben. Jeder muss da seinen Weg finden und ich wollte nur meine Sicht dazu beitragen, in der Hoffnung, dass sie ein paar Anregungen enthält, um aus einem anderen Blickwinkel auf das Thema zu schauen.

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